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Philippinen: Drei Tote bei Bombenanschlag auf Hotel

Im Süden der Philippinen hat eine Bombenexplosion ein kleines Hotel zerstört. Die Behörden verdächtigen muslimischen Extremisten der Abu Sayyaf - vor allem aus Erfahrung.

Bei einem Bombenanschlag auf ein Hotel im Süden der Philippinen sind drei Menschen getötet worden. 28 weitere wurden verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Hinter dem Anschlag werden muslimische Extremisten der Gruppe Abu Sayyaf vermutet.

Der Sprengsatz sei am Sonntagabend in einem Zimmer des Hotels "Atilano Pension House" in der Stadt Zamboanga rund 870 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila explodiert. Experten würden zunächst die Machart der Bombe untersuchen, hieß es. Das zweistöckige Hotel mit 35 Zimmern brannte völlig aus. Die Rettungskräfte fanden ein Opfer in einem der Zimmer; zwei weitere starben später im Krankenhaus.

"Die Ermittlungen laufen noch, aber bisher war immer nur Abu Sayyaf in Bombenanschläge in der Stadt verwickelt", sagte Polizeichef Elpidio de Asis. Die Gruppe soll Kontakte zum Terrornetz Al-Kaida haben.

Die Terrorgruppe Abu Sayyaf wird für zahlreiche Anschläge und Entführungen verantwortlich gemacht. Im Süden der Philippinen kämpft die militante Gruppe seit Jahren für einen unabhängigen muslimischen Staat. Der Rest des Landes ist überwiegend katholisch.

Im Jahr 2000 verschleppten die Abu Sayyaf auch Touristen von einer malaysischen Taucherinsel, darunter die deutsche Familie Wallert aus Göttingen. Sie kamen erst nach Monaten wieder frei. Bei einem Bombenanschlag 2004 auf eine Fähre im Hafen von Manila kamen mehr als 100 Menschen ums Leben.

cjf/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.