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Großbritannien: Mann stürzt auf Bahngleise und verliert sein Bein – er war auf der Jagd nach Pokémon

"Pokémon Go" zieht nach wie vor die Menschen in seinen Bann. So auch einen jungen Briten, der beim Spielen auf die Gleise stürzte und sein rechtes Bein verlor. Ärzte nehmen den Fall zum Anlass für eine eindringliche Warnung.

Handy mit Pokémon Go

Millionen Nutzer spielen Pokémon Go und verlieren dadurch oftmals die Aufmerksamkeit für ihre Umgebung (Symbolbild)

Picture Alliance

Vor zwei Jahren wurde "Pokémon Go" erstmals veröffentlicht. Seitdem zieht das Augmented-Reality-Game, eine quasi über die echte Welt gelegte virtuelle Welt, Millionen Nutzer in seinen Bann. Und der damalige Hype ist noch längst nicht vorüber: Auch heute laufen zahlreiche Nutzer mit dem Smartphone umher, auf der Suche nach putzigen Pokémon-Monstern.

Beim Spielen fiel er auf die Gleise und erlitt schwere Verbrennungen

So war auch ein junger Mann aus Großbritannien unterwegs. Dieser ganz besonders eifrige "Pokémon Go"-Spieler zahlte jedoch einen hohen Preis für seinen Ehrgeiz. Er war so vertieft in die virtuelle Welt, dass er beim Fangen eines Pokémons versehentlich stolperte und auf die elektrifizierten Gleise stürzte.

Wie die "Daily Mail" zuerst berichtet hatte, landete er dabei mit dem Gesicht nach unten auf dem Bahngleis und erlitt Verbrennungen dritten und vierten Grades an beiden Oberschenkeln, seinem rechten Knie und Ellbogen, seiner Brust und der rechten Gesichtshälfte. Er wurde nach dem Unfall sofort in die Notaufnahme eines Krankenhauses in Salisbury gebracht. Aufgrund der mit Hochspannung geladenen Schienen waren die Verletzungen jedoch so schwerwiegend, dass der junge Mann mehrere Operationen zur Genesung benötigte.

Das Aus für den Spieler: Sein Bein muss amputiert werden

Die Verbrennungen betrafen sieben Prozent seines Körpers und waren so tiefliegend, dass sie seine Haut, Muskeln sowie das Gewebe vollkommen beschädigten, berichtet "Daily Mail". Durch die Verbrennungen wurden auch seine Nerven im rechten, vorderen Bein zerstört, was dazu führte, dass er jegliches Bewegungsvermögen im Fuß verlor. Der junge Mann musste nach seinem Unfall wiederholt ins Krankenhaus, um verbrannte Haut von Muskeln trennen zu lassen. Auch seine Kniescheibe wurde entfernt, da sie angefangen hatte, zu faulen. Schlussendlich entschieden sich die Ärzte gar, sein Bein oberhalb des Knies komplett zu amputieren.

Ärzte nahmen den Fall zum Anlass, um vor den Gefahren zu warnen, denen Menschen sich durch unaufmerksame Handynutzung aussetzen. So zitiert auch die "Daily Mail" den Arzt Dr. Kai Yuen Wong, welcher eben diesen Fall in der Zeitschrift "BMJ Case Reports" diskutiert.

"Pokémon Go": 250 Todesfälle und mehrere tausend Verkehrsunfälle

Dr. Wong warnt, dass immer mehr Menschen sich selbst schaden, weil sie ihrer Umgebung nicht genug Aufmerksamkeit schenken. In seinem Bericht greift er eine Studie auf, die schätzt, dass "Pokémon Go" in den ersten 148 Tagen nach der Veröffentlichung zu unfassbaren 150.000 Verkehrsunfällen und 256 Todesfällen beigetragen habe.

Quellen: "Daily Mail" / "BMJ Case Reports"

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gho
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(