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Prostitution: Mit dem Freier in die "Verrichtungsbox"

Als die Stadt Köln ein Gelände für den legalen Straßenstrich außerhalb der Innenstadt suchte, war der Widerstand groß. Heute wird das Projekt, der Stadt Utrecht abgeschaut, als Erfolg gewertet. Zuhälter haben keinen Zutritt.

Gut drei Jahre nach der Verlagerung des Kölner Straßenstrichs auf ein kontrolliertes Gelände haben Stadt und Helfer das bundesweit einmalige Projekt als Erfolg gewertet. "Die Ergebnisse zeigen, dass das der richtige Schritt war", sagt Sozialdezernentin Marlis Bredehorst. Es gebe kaum noch Gewalttaten gegen die Prostituierten, und ihre gesundheitliche Verelendung könne eingegrenzt werden. Köln gibt für das Projekt - beteiligt sind der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Polizei sowie Sozial-, Ordnungs- und Gesundheitsamt - jährlich 480.000 Euro aus.

Ausgangspunkt waren die Probleme mit dem illegalen Straßenstrich in der Kölner Innenstadt. "Uns wurde klar, dass wir den Sperrbezirk nicht mit repressiven Mitteln und auch nicht mit sozialarbeiterischen Mitteln durchsetzen konnten", sagt Robert Kilp vom Ordnungsamt. Drogenabhängige Frauen schafften in Wohngegenden an. Anwohnerinnen, wurden von Freiern belästigt. Spritzen lagen in Vorgärten.

"Die Frauen lebten in Angst"

Prostituierte wurden Opfer von Gewalt durch Freier, erstatteten aber fast nie Anzeige. "Die Frauen lebten in Angst, auch vor der Polizei", sagt Polizeipräsident Klaus Steffenhagen. Das machte es auch Beraterinnen schwer, Kontakt zu den Frauen zu bekommen. "Sie mussten immer auf der Flucht sein", sagt Monika Kleine vom SkF.

Köln nahm sich deshalb ein Projekt im niederländischen Utrecht zum Vorbild. Ein Gelände für den legalen Straßenstrich wurde gesucht - und gegen viel Widerstand gefunden. Im Stadtteil Longerich zäunte die Stadt ein Areal von der Größe eines Fußballfelds ein und versah es mit einem Tor und einem Sichtschutz. Fotografieren und Filmen ist dort verboten. "Viele Frauen führen ein Doppelleben", sagt Sabine Reichert vom SkF. Und auch die Freier wollen anonym bleiben.

Im Oktober 2001 öffnete das Gelände. Ein rotes Herz mit gelbem Pfeil weist den Kunden den Weg. Sie fahren durch eine Kontaktzone und dann in eine von acht Garagen in einer ehemaligen Scheune. Boxen oder Séparée heißen sie bei den Prostituierten und Helferinnen, während sie im Amtsdeutsch als "Verrichtungsboxen" bezeichnet werden.

Toiletten und Duschen für die Frauen

Ein Bordstein sorgt dafür, dass die Frauen im Notfall Platz genug haben, um die Autotür zu öffnen und eine Alarmsirene auszulösen. In einem Innenraum gibt es Toiletten und Duschen für die Frauen. Für Freier ohne Auto stehen einige Container zur Verfügung. Außenstehende wunderten sich bisweilen über das triste Ambiente, sagt Reichert. "Aber wir haben den Straßenstrich verlagert, keinen Puff konzipiert."

50 Frauen arbeiten hier täglich. Drogendealer und Zuhälter haben keinen Zutritt. Es gab kaum ein Dutzend Übergriffe seit 2001. Der Straßenstrich ist aus der Innenstadt verschwunden. Außerhalb des Sperrbezirks wächst an einer großen Ringstraße allerdings in jüngster Zeit die Zahl der Prostituierten, die dort auf Freier warten.

Bei der Frage, ob viele Frauen den Ausstieg aus dem Teufelskreis von Drogensucht und Prostitution geschafft hätten, bleiben die Experten vorsichtig. Das Fazit ist aber klar: Wenn, dann gehe es nur so. Die SkF-Helferinnen und das Gesundheitsamt klären über Aids- Verhütung auf und bieten die Vermittlung in Entgiftung und Entzug an.

Andere Städte interessiert

Städte wie Essen, Bonn, Düsseldorf und Hannover zeigten Interesse. Das Geld sei gut angelegt, meinen Stadt, SkF und Polizei einhellig. "Die Kosten würden nicht weniger, wenn man das Projekt aufgäbe", sagt Steffenhagen. Und Kilp ergänzt, das Ordnungsamt bräuchte mehr Stellen, wenn der Straßenstrich wieder in die Illegalität abtauchte.

Jürgen Hein/DPA / DPA
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.