HOME

Proteste in Hamburg: Polizei stoppt Demonstranten mit Wasserwerfern

Demonstration gegen Gentrifizierungsmaßnahmen und Abschiebung von Flüchtlingen sind in Hamburg eskaliert. Nach Angriffen mit Feuerwerkskörpern hat die Polizei Wasserwerfer eingesetzt.

Kurz nach dem Start eines Demonstrationszuges für den Erhalt des linken Kulturzentrums "Rote Flora" ist es in Hamburg zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei stoppte den Zug der Demonstranten, nachdem Polizisten mit Böllern und Rauchbomben beworfen worden waren. Dabei kam auch ein Wasserwerfer zum Einsatz.

Zuvor hatten sich die rund 7300 überwiegend aus dem linken Spektrum stammenden Teilnehmer vor dem besetzten Gebäude im Schanzenviertel versammelt. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot von mehr als 2000 Beamten aus mehreren Bundesländern im Einsatz.

Demonstrationen auch "Esso-Häuser" und Lampedusa-Gruppe

Der Protest richtet sich gegen eine Räumung des seit mehr als 20 Jahren besetzten Kulturzentrums "Rote Flora", wie sie der Eigentümer angedroht hat. Außerdem geht es um ein Bleiberecht für Flüchtlinge und die "Esso-Häuser" an der Reeperbahn. Die Häuser waren in der Nacht zum Sonntag wegen Einsturzgefahr evakuiert worden. Alle Bürgerschaftsfraktionen hatten in den vergangenen Tagen parteiübergreifend zu einem friedlichen Protest aufgerufen.

Rund 800 Menschen hatten zuvor im Hamburger Stadtteil St. Georg auf einer Kundgebung ein Bleiberecht für afrikanische Flüchtlinge der sogenannten Lampedusa-Gruppe gefordert. Vertreter der Flüchtlinge sprachen sich dabei für friedliche Proteste aus. "Wir wollen Kreativität und keine Gewalt", sagte ein Sprecher der Afrikaner.

ono/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?