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Kleinanzeige: Russischer Renter will für andere in den Knast gehen - gegen Geld

Das hat mit dem Sinn und Zweck einer Gefängnisstrafe wenig zu tun: Ein russischer Renter hat sich angeboten, bis zu fünf Jahre Haft für andere abzusitzen - gegen ein Tagesgeld.

Schattenfigur mit Schatten von Gitterstäben - ein Russe will für andere in den Knast gehen

Für andere ins Gefängnis? Ein russischer Rentner würde es tun - gegen ein Tagesgeld.

Einen ungewöhnlichen Dienst gegen Bezahlung bietet ein russischer Rentner an: Wie die Internetzeitung Fontanka.ru aus St. Petersburg am Donnerstag berichtete, schlug der Mann in einer Kleinanzeige vor, an Stelle von Straftätern in Haft zu gehen.

"Ich sitze für Sie Strafen von bis zu fünf Jahren ab", lautete demnach seine Annonce auf der Internetseite Avito.ru. "Ich nehme alles auf mich und werde entsprechend auch aussagen", führte er weiter aus, bat aber gleichzeitig darum, ihm keine Fälle anzubieten, bei denen es um Gewalttaten geht. Als Bezahlung verlangt er zwischen 2500 und 300 Rubel (39-47 Euro) pro Hafttag.

Anzeige wurde aus dem Netz genommen

Dem Bericht beigestellt war ein Foto der Anzeige. Wie Fontanka.ru später berichtete, verschwand die Kleinanzeige des Rentners kurz nach Veröffentlichung des Artikels von der Internetseite.

Menschenrechts- und Nichtregierungsorganisationen klagen regelmäßig über die Haftbedingungen und das korrupte Strafvollzugsystem in Russland. Das Land mit seinen 143 Millionen Einwohner hat rund 640.000 Häftlinge.

dho/DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(