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Russland: Mutter verkauft ihr Baby direkt nach der Geburt für 166 Euro

In Russland hat eine Frau ihr neugeborenes Kind kurz nach der Geburt verkauft. Umgerechnet nur 166 Euro hat die Usbekin, die nun verurteilt wurde, für das Baby genommen.

Russische Polizei

Russische Polizei Autos (Symbolfoto) vor einem Gericht

Eigentlich sollten Mütter einen Instinkt haben, ihre Neugeborenen mit allen Mitteln zu beschützen. Bei einer Mutter in Russland war das offenbar komplett anders. Sie hatte ihr eigenes Baby direkt nach der Geburt für gerade einmal 166 Euro verkauft. Mit dem eigenommenen Geld bezahlte sie ein Flugticket nach Zentralasien. Das teilte ein Gerichtssprecher in St. Petersburg mit.

Skrupellose Mutter wird zu vier Jahren Haft verurteilt

Für die Tat, die sich schon 2016 ereignete, wurde die 28-Jährige nun zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Frau stammt aus der früheren Sowjetrepublik Usbekistan in Zentralasien. Im Sommer 2016 hatte sie sich nach Angaben der Ermittler mit einem ebenfalls aus Usbekistan stammenden Paar darauf geeinigt, ihr Kind nach der Geburt zu verkaufen.

Nachdem ihr Sohn zur Welt gekommen war, übergab sie ihn für 11.500 Rubel (rund 166 Euro) an das Paar. Die beiden Usbeken wurden laut dem Gerichtssprecher zu drei Jahren Haft verurteilt.


AFP/DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?