HOME

25 km vom Meer entfernt: In Australien liegt ein Hai in der Pfütze - ein Sharknado war es nicht

Im Nordosten von Adelaide hat die australische Polizei einen Hai in einer Pfütze entdeckt. Wie er dort landete, ist unklar. Ein Science-Fiction-Phänomen schließt sie aber aus.

Kein Sharknado: Ein Hai in der Pfütze

Sharknado in Australien: So fanden die Polizisten den Hai in der Pfütze - er hat noch gelebt.

In der Nähe von Adelaide hat die australische Polizei einen in einer Pfütze gefunden. Das Kuriose an der Geschichte. Die Stelle liegt mehr als 20 Kilometer vom Meer entfernt? Wie also kam der Fisch in die Pfütze?

"Es ist ein Rätsel, aber die Polizei schließt die Möglichkeit eines Sharknados aus", heißt es dazu in einer Pressemeldung der Polizei wohl nicht ganz ernst gemeint. Tatsächlich dürften vor allem Anhänger von B-Movies sofort dieselbe Parallele gezogen haben. 

Hintergrund: Im Film "Sharknado" werden lebende Haie durch Tornados in die Stadt Los Angeles gewirbelt und töten nichtsahnende Menschen. Absoluter Blödsinn, aber unfreiwillig so komisch, dass der Low-Budget-Streifen zum Kultfilm avancierte. Mittlerweile gibt es sogar mehrere Fortsetzungen. 

Kein Sharknado: Vermutlich wurde der Hai weggeworfen

Im konkreten Fall vermutet die dagegen einen traurigen Hintergrund. Der Port-Jackson-Stierkopfhai aus der Pfütze sei vermutlich entweder gefangen und weggeworfen worden. Oder er stamme aus einem Aquarium, für das er zu groß geworden war, hieß es.

Ein Happy-End gab es nicht. Als er gefunden wurde, lebte der Fisch zwar noch und wurde in einem Wasserbehälter abtransportiert. Später sei das Tier aber leider gestorben, teilte die Polizei abschließend mit. 


Spektakuläre Nahaufnahme : Die beeindruckende Sprungkraft eines jagenden Hais


rös/dpa
Themen in diesem Artikel