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Sommerfest: SPD-Zeitung lädt toten Dieter Hildebrandt ein

Als die SPD-Zeitung "Vorwärts" zum Sommerfest bat, erhielt auch Dieter Hildebrandt eine Einladung. Nur leider verstarb der Kabarettist 2013. Die SPD bekam ein Fax: "Ich kann leider nicht kommen."

Renate Küster, die Witwe Dieter Hildebrandts, neben der Büste ihres verstorbenen Mannes. Auf die Einladung zum Sommerfest reagierte sie mit schwarzem Humor und schrieb zurück: "Ich kann leider nicht kommen."

Renate Küster, die Witwe Dieter Hildebrandts, neben der Büste ihres verstorbenen Mannes. Auf die Einladung zum Sommerfest reagierte sie mit schwarzem Humor und schrieb zurück: "Ich kann leider nicht kommen."

Dieter Hildebrandt sollte dabei sein. Wie schon in den vielen Jahren zuvor erhielt der Kabarettist auch diesmal eine Einladung zum Sommerfest der SPD-Zeitung "Vorwärts". Doch im Alter von 86 Jahren war Hildebrandt bereits im November 2013 verstorben. Ein peinlicher Fauxpas, den jetzt die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" öffentlich machte.

Demnach hat der Künstler, Schauspieler und Autor eine schriftliche Einladung zum Sommerfest des Verlags erhalten. "Offensichtlich war Herr Hildebrandt noch im Verteiler, weil er uns viele Jahre eng verbunden war", sagte Nicole Stelzner, beim Berliner "Vorwärts"-Verlag zuständig für die Organisation des Festes.

"Ich kann leider nicht kommen"

Hildebrandts Witwe Renate Küster reagierte mit schwarzem Humor: In der Fax-Anmeldung kreuzte sie das Feld "Nein, ich kann leider nicht kommen" an. Handschriftlich habe sie dazu geschrieben: "weil ich, Dieter Hildebrandt, am 20. Nov. 2013 leider verstorben bin. Herzlichen Gruß, die Witwe".

Hildebrandt war in einer Münchener Klinik an einem Krebsleiden gestorben. Erst nach seinem Tod war die Prostatakrebs-Erkrankung öffentlich bekannt geworden. Mitglied der Partei war Hildebrandt zwar nie, hatte jedoch bei zahlreichen Wahlkampfveranstaltungen für Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Oskar Lafontaine mitgewirkt.

nck/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(