HOME

Spanischer Kardinal: "Abtreibung schlimmer als Kindesmissbrauch"

Abtreibungen seien schlimmer als die tausendfachen Übergriffe auf Kinder in katholischen Kinderheimen in Irland - das sagte ein spanischer Kardinal einem Fernsehsender. Die Äußerung des hohen Geistlichen des Vatikans zieht harsche Kritik nach sich.

Der tausendfache Missbrauch von Kindern in Einrichtungen der katholischen Kirche in Irland ist nach Ansicht eines hohen Geistlichen des Vatikans nicht so gravierend wie die Abtreibung. "Was in einigen (irischen) Schulen geschehen sein mag, ist nicht zu vergleichen mit den Millionen von Leben, die durch gezielte Schwangerschaftsabbrüche zerstört wurden", sagte der spanische Kardinal Antonio Cañizares dem Fernsehsender TV3.

Der frühere Primas der katholischen Kirche in Spanien wies nach Medienberichten vom Donnerstag zugleich darauf hin, dass der Missbrauch von Kindern in Irland "absolut zu verurteilen" sei. "Dafür müssen wir uns entschuldigen." Cañizares war vom Papst zum Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ernannt worden.

Die spanische Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez übte scharfe Kritik an den Äußerungen des Geistlichen. Es sei "völlig unangebracht und unverantwortlich", den Missbrauch von Kindern mit der Abtreibung zu vergleichen, sagte die sozialistische Politikerin. "Dies sind zwei völlig verschiedene Dinge."

DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?