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Medienbericht: Berliner U-Bahn-Treter in JVA von Mithäftlingen schwer verprügelt

Im Oktober 2016 trat Svetoslav S. einer Frau in den Rücken, die daraufhin eine Treppe hinabstürzte und sich verletzte. Die Tat machte den 28-Jährigen bundesweit bekannt und brachte ihm eine lange Haftstrafe ein. Im Gefängnis ist er nun offensichtlich selbst ein Opfer.

nachrichten deutschland - u-bahn-treter

Mit dieser Aufnahme aus einer Überwachungskamera war international nach Svetoslav S. gefahndet worden

Sein gezielter Tritt in den Rücken einer Passantin am Berliner Bahnhof Hermannsstraße machte Svetoslav S. Ende 2016 als "Berliner U-Bahn-Treter" bundesweit bekannt. Die Polizei fahndete damals öffentlich und europaweit nach dem 28-jährigen Bulgaren, der einer Festnahme zunächst entging, weil er untergetaucht war. Später verurteilte ihn das Landgericht Berlin wegen gefährlicher Körperverletzung zu 35 Monaten Haft, die S. derzeit in der JVA Heidering absitzt.

Dort sind ihm die Mithäftlinge ganz offensichtlich nicht wohlgesonnen - im Gegenteil. Wie die "B.Z." berichtet, wurde S. in dem Gefängnis bereits Anfang Dezember von anderen Insassen auf brutale Weise attackiert. Demnach ereignete sich der Vorfall an einem Nachmittag und nach dem üblichen Zellen-Aufschluss. Als der für S. zuständige Aufpasser den Zellentrakt kurzzeitig verließ, sollen mehrere maskierte Inhaftierte in die Zelle des 28-Jährigen gestürmt sein und dann auf ihn eingeschlagen und -getreten haben, ehe sie wieder flüchteten. Die Attacke soll demnach nur wenige Sekunden gedauert haben.

Svetoslav S. erst kurz zuvor in JVA verlegt

S. habe "vor Schmerzen und Angst so laut geschrien, dass der Beamte ihn durch die geschlossene Tür hörte und sofort zurückrannte", zitiert das Blatt einen Ermittler. Anschließend habe der Mitarbeiter Alarm ausgelöst, alle Insassen seien zurück in ihre Zellen gekommen.

Den JVA-Bediensteten war laut dem Zeitungsbericht offenbar nicht klar, welch "prominenten" Täter sie da eigentlich bewachten. Demnach war S. erst am Tag zuvor aus der U-Haft in Moabit in die JVA Heidering verlegt worden - wohl aus dem Grund, weil er dort nicht mehr sicher war. Nach der jüngsten Attacke steht dem 28-Jährigen vermutlich schon bald die nächste Verlegung bevor. In Berliner Haftanstalten sei S. nicht mehr sicher, führte der Ermittler in dem Bericht aus.

Opfer physische und psychische Verletzungen zugefügt

S.s Opfer, eine 26-jährige Studentin, hatte eine Platzwunde am Kopf sowie einen Armbruch erlitten. Im Prozess sagte sie damals aus, dass sie das Geschehen auch psychisch lange fertig gemacht habe.

S. indes gestand vor Gericht und bat unter Tränen um Entschuldigung. Er erklärte den Richtern zudem, dass er sich an die Tat nicht erinnern könne. 

Berliner U-Bahn-Treter: Polizei fahndete mit diesem Video nach Gewalttätern


mod
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.