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Honka bis Haarmann: Vom Gefallen am Töten - die grausamsten deutschen Serienmörder

Immer wieder finden Menschen Gefallen am Töten. Oft sammeln die Serienmörder bei ihren Taten Trophäen. Ein Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche.

Der Serienmörder Karl Denke

Karl Denke ("Papa Denke", "Kannibale von Münsterberg") ermordete zwischen 1903 und 1924 in seiner Wohnung in Münsterberg (heute: Ziebice in Polen) mindestens 30 Menschen, zumeist Landstreicher. Er tötete seine Opfer, verarbeitete und aß ihr Fleisch, das er zudem – in Pökelsalz haltbar gemacht – auf dem Wochenmarkt in Breslau verkaufte. Über seine Taten führte er Buch. Sein 31. Opfer, das schwer verletzt fliehen konnte, war bereits vermerkt. Denke beging in der Haft Selbstmord. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei Hinterlassenschaften, die auf 42 Opfer schließen lassen – darunter Hosenträger und Schnürsenkel aus Menschenhaut.

"Die gesetzeswidrige Tötung von zwei oder mehr Opfern durch denselben (oder dieselben) Straftäter in separaten Ereignissen." So definiert die US-Bundespolizei den Serienmord. Durch jede dokumentierte Epoche der Menschheit zieht sich das Phänomen, dass Menschen Lust daran finden, andere umzubringen. Auch in Deutschland gab es in den vergangenen Jahrhunderten einige grausige Serienmörder. Manche von ihnen gingen dabei bestialisch vor, verstümmelten ihre Opfer oder aßen sogar Teile von ihnen. Andere hinterließen Opfer, die friedlich schlafend aussahen und wieder andere wurden nur durch Zufall gefasst - hielt man ihren Mordserien doch jahrelang für natürliche Todesfälle. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke für einen Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche.

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