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Verbrecher auf vier Pfoten: Müffel-Katze steigt in Polizeiauto - und macht den Beamten ein besonderes "Geschenk"

Kleine Katze auf großer Fahrt: Streifenpolizisten in Cochem wunderten sich über den strengen Geruch in ihrem Wagen und machten dann eine süße Entdeckung - gefolgt von einer ekligen.

Katze auf dem Rücksitz eines Streifenwagens

Sie stieg ein, fuhr mit und kackte: Dieses Kätzchen hielt Streifenpolizisten in Cochem (Rheinland-Pfalz) auf Trab

Diese Fellnase wollte auch mal auf Streife gehen und musste dann dringend aufs Klo: Eine Katze hat zwei Streifenpolizisten aus Cochem in Atem gehalten, die zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen worden waren.

Die Katze stieg bei dem Einsatz in der Nacht auf Samstag  unbemerkt in den Streifenwagen und machte es sich auf der Rückbank bequem. Dann fuhr sie von Ulmen aus als blinder Passagier in den Hunsrück mit, wo die Polizisten zu einem weiteren Einsatz gerufen worden waren. Insgesamt legten Polizei und Kätzchen zusammen eine Strecke von mehr als 70 Kilometern entlang der Mosel zurück.

"Mangels Katzenklo": Katze kackt in Dienstmütze

Auf dem Rückweg zur Dienststelle wunderten sich die Beamten über einen "unangenehmen Geruch" im Wageninneren, heißt es in einer Polizei-Mitteilung. Auf der Dienststelle angekommen entdeckten die Beamten schließlich das ruhig schlafende Kätzchen auf der Rückbank. Und sie fanden noch eine weitere, weniger schöne Überraschung: Das schwarze Kätzchen hatte "mangels eines Katzenklos" in die Dienstmütze eines Beamten gekackt.

Doch damit nicht genug - die Katze hielt noch eine weitere Einlage für die Beamten bereit: Die Beamten beschlossen kurzfristig, den müffelnden Ausreißer zu dem Ort des ersten Einsatzes zurückzubringen. Auf der Fahrt erwachte die Katze plötzlich aus ihrem Schlaf und sprang zwischen die beiden Polizisten auf die Mittelkonsole. Sie habe die Beamten "fast zu Tode" erschreckt. Zum Glück blieb der Vorfall ohne Folgen.

Flüchtete die Katze vor dem Streit?

In Ulmen endete schließlich die Irrfahrt des Kätzchens: Die Beamten setzten das Tier am Einsatzort aus. "Ob die Miezekatze der vorangegangenen Streitsituation entfliehen oder einfach nur eine Spritztour mit der Polizei machen wollte, konnte ihr nicht entlockt werden", heißt es in der Polizei-Mitteilung.

Eine schwarze Katze paddelt mit erhobenem Kopf durchs Wasser


ikr
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?