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Prozess in Köln: Salafisten sollen Kirchen ausgeraubt haben, um IS zu unterstützen

Vor dem Kölner Landgericht sind acht Männer angeklagt, in Kirchen und Schulen eingebrochen zu sein - um mit der Beute die Terrororganisation Islamischer Staat zu unterstützen.

Zwei Angeklagte verdecken ihre Gesichter, während sie vor dem Landgericht Köln auf den Prozessbeginn warten

Zwei der acht Angeklagten verdecken ihre Gesichter, während sie vor dem Landgericht Köln auf den Prozessbeginn warten

Laut den Ermittlern handelt es sich bei den acht Männern, die sich seit der letzten Woche vor dem Landgericht Köln verantworten müssen, um Salafisten. Wie Richter Dr. Achim Hengstenberg, Sprecher des Landgerichts, mitteilt, sind sie angeklagt, in Kirchen, Schulen und Geschäften im Raum Siegen und in Köln eingebrochen zu sein. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft wollten sie mit dem gestohlenen Geld die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) unterstützen.

Insgesamt geht es um neun Einbrüche: drei Kirchen, zwei oder drei Schulen, ein paar Geschäfte. Die Beute war allerdings nicht allzu fett, es soll um 19.000 Euro gehen - immerhin 10.000 davon brachten ihnen offenbar Kelche und andere sakrale Gegenstände ein.

"Den Tätern mangelt es an Respekt für die Religion"

Gemeindepfarrer Friedhelm Rüsche weist gegenüber der "Westdeutschen Allgmeinen Zeitung" auf den symbolischen Aspekt der Taten hin: "Solche Sachen berühren jeden in der kirchlichen Gemeinde. Den Tätern fehlt es an Respekt gegenüber der Religion." Rüsche ist Pfarrer in einem der betroffenen Gotteshäuser, der katholischen Kirche St. Augustinus Keppel in Hilchenbach-Dahlbruch.

Außerdem werden nicht nur die Einbrüche verhandelt: Einer der Angeklagten soll Hartz IV bezogen haben, während er sich auf Pilgerreisen befand; ein anderer habe via Youtube zum bewaffneten Dshihad aufgerufen. Einem dritten Angeklagten wird vorgeworfen, mit falschem Pass ausgereist zu sein, um sich in Syrien zum Kämpfer ausbilden zu lassen.

Das Gericht kündigte an, mit längeren Mittagspausen auf die Gebetszeiten der Angeklagten Rücksicht zu nehmen. "Die Vorwürfe werden sich im Prozess nicht bestätigen", sagt Verteidiger Sebastian Schölzel zur "Bild"-Zeitung.

Es sind zunächst 47 Verhandlungstage angesetzt. Das Verfahren soll bis März 2016 dauern.

tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.