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Vier Tote auf Waldparkplatz bei Annecy: Zwei Mädchen überleben mysteriösen Mord in Frankreich

Vier Leichen sind auf einem Parkplatz in einer touristischen Region in Savoyen entdeckt worden: drei Mitglieder einer angeblich britisch-arabischen Familie und ein Franzose. Das Motiv ist unklar.

Über das Tatmotiv könne man bisher nur Hypothesen aufstellen, sagt die französische Polizei. Auf einem Waldparkplatz in der Nähe der Stadt Annecy in Haute-Savoie im Osten Frankreichs sind am Mittwochnachmittag vier Tote gefunden worden - zwei Männer und zwei Frauen sind erschossen worden. Zwei Mädchen haben das Verbrechen überlebt, eines davon schwer verletzt.

Bei drei der Toten handelt es sich offenbar um Vater, Mutter und Großmutter der beiden Kinder. Die Familie stamme aus einer Vorstadt im Süden Londons, vermelden britische Medien. Der Name des Familienvaters wird mit Saad Al-Hilli angegeben, der Staatsanwalt will das auf der Pressekonferenz jedoch nicht bestätigen. Al-Hilli sei der Name des Autohalters, ein 50-Jähriger, der in Bagdad im Irak geboren wurde. Bisher seien ein irakischer und ein schwedischer Pass im Wagen gefunden worden. Laut Polizeibericht wurde der Mann auf dem Fahrersitz des BMW mit britischem Kennzeichen vorgefunden, auf dem Rücksitz lagen die zwei Frauenleichen. Die Familie soll in der Region Urlaub gemacht haben. Unweit des Wagens wurde außerdem ein erschossener Radfahrer gefunden. Entdeckt wurde das Verbrechen von einem weiteren Fahrradfahrer, der an dem Parkplatz vorbeifuhr und das schwerverletzte Mädchen auf dem Asphalt liegen sah.

Unter den Beinen der Mutter versteckt

Eine Vierjährige wurde unverletzt aus dem Auto geborgen. "Sie habe sich fast acht Stunden lang zusammengekauert im hinterem Fußraum unter den Beinen der getöteten Frauen versteckt und die ganze Zeit nicht bewegt, sagte der Staatsanwalt von Annecy. Das Kind war nicht früher entdeckt worden, weil der Tatort abgesperrt war und erst nach Ankunft von Experten der Kriminalpolizei aus Paris genau untersucht wurde, heißt es auf der Pressekonferenz im Justizpalast in Annecy.

Einziger Hinweis auf den Täter ist bisher die Aussage mehrerer Dorfbewohner der angrenzenden Gemeinde Chevaline, die am Nachmittag ein Auto beobachtet haben wollen, das mit besonders hoher Geschwindigkeit den Ort verließ. Auch die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden.

Vierjährige unter Schock

Wie französische Medien berichten, steht fest, dass die Opfer mit einer automatischen Pistole erschossen wurden. Am Tatort wurden zahlreiche Patronenhülsen gefunden. Auffällig sei, dass nur die Scheiben des Wagens zerschossen seien, nicht die Karosserie. Das schwerverletzte, siebenjährige Mädchen, das mit einem Hubschrauber in die Klinik von Grenoble geflogen wurde, habe eine Schussverletzung an der Schulter, es sei zudem brutal zusammengeschlagen worden und soll einen Schädelbruch erlitten haben. Sie wurde in der Nacht operiert und liege im künstlichen Koma.

Das kleine Mädchen stehe unter Schock. Sie habe sofort gelächelt und auf Englisch geantwortet, als ein Feuerwehrmann sie in die Arme nahm, um sie aus dem Auto zu ziehen. Sie habe von "Lärm und Schreien" berichtet, mehr nicht, so der Staatsanwalt. "Sie ist ja auch erst vier Jahre alt." Mehr Information erhofft man sich von der Aussage des älteren Mädchens, das vernommen werden soll, sobald sein Zustand es erlaubt. Die Obduktion der Leichen ist für Freitag angesetzt. Beide Mädchen stehen unter strengem Polizeischutz.

"Zur falschen Zeit am falschen Ort

Bisher wird angenommen, dass der erschossene Fahrradfahrer "zur falschen Zeit am falschen Ort" war und als Zeuge der Tat getötet wurde. Er stammte aus der angrenzenden Region und war ein Familienvater in Elternzeit.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Familie auf dem Campingplatz von Saint-Jorioz am See von Annecy, wenige Kilometer vom Tatort entfernt, Urlaub machte. Entsprechende Papiere seien auf dem Campingplatz hinterlegt gewesen, so die Staatswanwaltschaft. Britische Zeugen auf dem Campingplatz, die Mittwochabend das Verschwinden der Familie angezeigt hatten, haben ausgesagt, dass es sich um Vater, Mutter und Großmutter sowie zwei Mädchen handelte.

sal
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.