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Wuppertal: "Gucci-Gang": 13- und 14-Jährige begehen Hunderte Straftaten – jetzt liegt ein 70-Jähriger im Koma

Zwei 14-Jährige sollen in Wuppertal einen 70-Jährigen durch Schläge und Tritte lebensgefährlich verletzt haben. Sie gehören der stadtbekannten "Gucci-Gang" an, einer Gruppierung krimineller Kinder und Jugendlicher, für die die Behörden nach dem richtigen Mittel suchen.

Luftbild von Wuppertal, wo die "Gucci-Gang" für Ärger sorgt

Die "Gucci-Gang", ein loser Zusammenschluss krimineller Kinder und Jugendlicher sorgt in Wuppertal mit heftigen Straftaten für Schlagzeilen (Symbolbild)

DPA

Ein 70-Jähriger geht am Dienstagabend mitten in Wuppertal, in der Nähe des S-Bahnhofs Oberbarmen, vor seine Haustür. Sofort gehen mehrere Personen auf ihn los, schlagen und treten brutal auf den Mann ein. Zeugen beobachten die Attacke, halten einen der Angreifer fest und alarmieren die Polizei. Die übrigen vier bis fünf Beteiligten können fliehen. Eine Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung. Das Opfer kommt schwer verletzt ins Krankenhaus. Einen halben Tag nach dem Angriff nehmen die Beamten einen weiteren Verdächtigen fest. Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft teilt anschließend mit: Der Deutsche und der Deutsch-Bulgare sind erst 14 Jahre alt und bereits polizeibekannte Intensivtäter.

Sie sollen einer losen Gruppe von Kindern und Jugendlichen angehören, die den Behörden in der 350.000-Einwohnerstadt schon seit gut einem Jahr erhebliche Sorgen bereitet – und gegen deren kriminellen Umtriebe die Polizei, Justiz und Jugendamt offenbar noch kein geeignetes Mittel gefunden haben.

"Gucci-Gang" werden Hunderte Straftaten zugerechnet

Die Minderjährigen nennen ihre Clique "Gucci-Gang". Klingt edel und nach Luxus, ist in Wahrheit aber das komplette Gegenteil. Benannt hat sich die Gruppe nach einem Songtitel des US-Rappers Lil Pump, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. In dem Text des Musikers aus Florida geht es um verschwenderischen Reichtum.

Die Wuppertaler "Gucci-Gang" ist allenfalls reich an krimineller Energie. Etwa 15 Kinder und Jugendliche seien ihr zuzurechnen, schätzt der Wuppertaler Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert im Gespräch mit dem stern. "Es handelt sich aber nicht um eine feste oder organisierte Bandenstruktur, sondern um einen losen Zusammenschluss. Die Minderjährigen begehen in wechselnden Konstellationen Straftaten, mal zu zweit, mal auch in einer größeren Gruppe."

Inzwischen rechnen die Behörden der "Gucci-Gang" hunderte Verstöße gegen das Gesetz zu. "Vom Ladendiebstahl über Drogendelikte bis hin zum Straßenraub", berichtet Baumert. Mit der brutalen Attacke auf den 70-Jährigen sei dabei eine völlig neue Dimension erreicht.

Dass die Mitglieder der Gruppe immer wieder auffällig werden konnten, hat einen einfachen Grund, so der Oberstaatsanwalt – den Paragraphen 19 des Strafgesetzbuches: "Die Kinder machen sich zu Nutze, dass sie erst mit 14 Jahren strafmündig sind." Feierten sie ihren 14. Geburtstag, ließen die dann Jugendlichen oftmals von Straftaten ab.

Zu den beiden nun festgenommenen 14-Jährigen finden sich zum Beispiel insgesamt rund 200 Einträge in den Akten, teilt ein Polizeisprecher dem stern mit. Darunter seien zwar auch solche, die nicht mit Kriminalität in Zusammenhang stehen, etwa Vermisstenfahndungen. Aber: Auch sie sollen jeweils Dutzende Straftaten begangen haben, fast alle davon noch vor dem 14. Geburtstag. Die beiden Jugendlichen haben "eine unglaubliche Vergangenheit", so Oberstaatsanwalt Baunert.

Polizei sind die Hände gebunden – hilft Sozialarbeit?

Einer der beiden wurde laut Anklagebehörde erst am 10. Mai zu einer Jugendstrafe von acht Monaten verurteilt, weil er einen Erzieher geschlagen hat – seine erste Straftat als 14-Jähriger. Er sei nach dem Urteil aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Seine Haftstrafe habe er noch nicht angetreten, weil das zuständige Amtsgericht die Strafe bislang nicht vollstreckt habe, erklärt Baumert. Nach dem Angriff auf den 70-Jährigen sitzt er jetzt zusammen mit seinem mutmaßlichen Komplizen wieder in Untersuchungshaft. 

Die "Gucci-Gang" ist zuletzt vor allem im Wuppertaler Stadtteil Barmen unterwegs. Nach Erkenntnissen der Behörden besuchen sie die Schule nur unregelmäßig und treffen sich stattdessen an unterschiedlichen Orten in der Stadt, hängen rum, konsumieren zum Teil Drogen – und begehen Straftaten. Es gelte als "cool" zu der Gruppe zu gehören, zitiert der "Remscheider General-Anzeiger" die Leiterin des Wuppertaler Jugendamtes. Die Clique sei ein Familienersatz.

"Die Kinder und Jugendlichen kommen aus allen sozialen Schichten: aus ärmeren Haushalten alleinerziehender Mütter genauso wie aus gut situierten, bürgerlichen Familien", berichtet Oberstaatsanwalt Baumert. Es seien Deutsche und andere Staatsangehörige unter den "Gucci-Gang"-Anhängern.

Die Polizei hat im Grunde keine Möglichkeiten, gegen Täter unter 14 vorzugehen, sagt ein Sprecher. "Wir kennen die Gruppe und die Kollegen bestreifen die bekannten Treffpunkte regelmäßig." Werden die Gruppenmitglieder bei Straftaten verdächtigt, informiere die Polizei die Eltern und schalte das Jugendamt ein – mehr sei rechtlich nicht möglich.

Im Jugendamt habe man die Gruppe "schon länger auf dem Schirm", wie eine Rathaussprecherin auf stern-Anfrage sagt. "Zwei Sozialarbeiter der Diakonie versuchen gezielt, Kontakt zu der Gruppe aufzubauen." Durch die "aufsuchende Sozialarbeit" sei es in den vergangen Monaten gelungen, dass sich bereits zwei Minderjährige von der "Gucci-Gang" abgewendet hätten. Die Rathaussprecherin räumt allerdings auch ein: "Eine schnelle Lösung für das Problem gibt es nicht."

Inwiefern die Eltern der straffälligen Kinder und Jugendlichen mit dem Amt kooperieren und ob es zum Beispiel Bemühungen gab, ihnen das Sorgerecht zu entziehen und die Minderjährigen anderweitig unterzubringen, konnte die Sprecherin nicht sagen. Sie verwies auf den Sozialdezernenten der Stadt Wuppertal. Dieser war am Freitagnachmittag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Kinder- und Jugendkriminalität in Wuppertal konstant

Trotz des Auftretens der "Gucci-Gang" vor rund einem Jahr: Die Anzahl der als tatverdächtig erfassten Kinder und Jugendlichen im Wuppertaler Stadtgebiet ist in den vergangenen Jahren laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik weitgehend konstant. Den größten Teil der Fälle machen dabei jeweils Diebstähle und sogenannte Rohheitsdelikte (Körperverletzungs-, Raub- und Freiheitsdelikte) aus.

WUPPERTALTatverdächtige Kinder unter 14Tatverdächtige Jugendliche 14 bis unter 18Tatverdächtige Kinder und Jugendliche gesamt
Anzahl Straftaten 201853411711705
Anzahl Straftaten 201748911681657
Anzahl Straftaten 201646912171686
Anzahl Straftaten 201548812021690
Anzahl Straftaten 201439812911689

Das Opfer des Angriffs vom Dienstagabend liegt weiterhin auf der Intensivstation im Krankenhaus, der Mann schwebt in Lebensgefahr. Nach stern-Informationen wird sein Zustand als "äußerst kritisch" beschrieben. Sollte er die Tat überleben, werde er demnach bleibende Schäden davontragen.


Staatsanwaltschaft und Polizei in Wuppertal suchen weiterhin Zeugen der Prügelattacke. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0202) 2840 zu melden.

Weltweite Straftaten : An diesen Orten werden die meisten Menschen ermordet

Quellen: Staatsanwaltschaft Wuppertal, "Bild", "Remscheider General-Anzeiger" (kostenpflichtiger Inhalt), Strafgesetzbuch, Polizeiliche Kriminalitätsstatistiken Wuppertal, Nachrichtenagentur DPA

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?