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Emanzitiert: Saudi-Arabien: Jamal Kashoggi ist tot – kämpfen wir für die Gefolterten, die noch leben

Sie demonstrierten für das Recht der Frauen, Auto fahren zu dürfen. Dafür wurden zahlreiche Aktivistinnen eingesperrt – und systematisch gequält, sagen Menschenrechtler. Wie lange will die Weltgemeinschaft dem Treiben Saudi-Arabiens noch zusehen? 

Seit Kurzem dürfen Frauen in Saudi-Arabien Autos lenken

Seit Kurzem dürfen Frauen in Saudi-Arabien Autos lenken

DPA

Eine der Frauen wurde an den Beinen aufgehängt und baumelte während ihrer Vernehmung kopfüber von der Decke. Andere erhielten Elektroschocks, wurden ausgepeitscht oder sexualisierter psychischer Gewalt durch maskierte Männer ausgesetzt.

Solche Foltermethoden beschrieben Familienmitglieder von Frauenrechtsaktivistinnen, die im Frühling dieses Jahres in Saudi-Arabien inhaftiert wurden, der "Washington Post". Die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch erheben ähnliche Vorwürfe gegen die saudische Regierung.

Was haben diese Frauen getan? Sie haben sich zum Teil seit Jahrzehnten dafür eingesetzt, dass Frauen in Saudi-Arabien endlich Auto fahren dürfen. Und just vor Inkrafttreten der Gesetzesreform am 24. Juni, die genau dies ermöglicht, wurden sie inhaftiert. Ein halbes Jahr später, berichten Angehörige, gibt es immer noch keine Anklage und keine Möglichkeit einen Anwalt zu betrauen, stattdessen Spuren der Folter auf ihren Seelen und Körpern. Mindestens eine der Frauen, berichten Informanten, habe seit ihrer Inhaftierung mehrmals versucht, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Die Identität der Betroffenen wurde aus Sorge um deren Wohlergehen nicht öffentlich gemacht.

Gilead ist Wirklichkeit – und keiner tut etwas

Nun darf uns die Nachricht von Folter in saudischen Gefängnissen nicht überraschen. Der Geschlechter-Apartheidstaat ist dafür berüchtigt, Menschenrechte im Allgemeinen und Frauenrechte im Speziellen wörtlich mit Füßen zu treten. Frauen dürfen ohne männlichen Vormund nicht verreisen oder arbeiten gehen, dürfen keinen Reisepass beantragen, keine Ausbildung beginnen oder heiraten. Sie sind der Willkür ihrer Väter, Ehemänner, Brüder oder Söhne unterworfen. Der Vorwurf außerehelichen Geschlechtsverkehrs reicht oft für ein Todesurteil, das auf öffentlichen Plätzen mit dem Schwert vollstreckt wird. Der fiktive Staat Gilead aus Margaret Atwoods "Der Report der Magd", er ist grausame Wirklichkeit – nicht nur geduldet, sondern aktiv gestützt von der Weltgemeinschaft, die nur durch die Ermordung des Dissidenten und Journalisten Jamal Kashoggi kurzfristig aus ihrer selbstgewählten Lethargie gerüttelt wurde.

Wo bleibt der Aufschrei der Autokonzerne?

Khashoggi ist tot – ermordet von saudischen Geheimdienstmitarbeitern, möglicherweise im Auftrag des saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman. Der treibt ein seltsames Doppelspiel aus demonstrativer Öffnung des Landes und brutaler Repression selbst friedlicher Stimmen für Reformen. Warum der Kronprinz ausgerechnet Menschen einsperren und foltern lässt, die sich für ein Recht einsetzten, für das er sich mit Pomp und Trara und dem Einsatz schnittiger Videoclips feiern ließ, ist eine der Fragen, deren Beantwortung der saudische Thronfolger und de-facto-Machthaber bisher schuldig blieb.

Und während die Welt immer noch darüber rätselt, warum und auf wessen Befehl Khashoggi ermordet wurde, ist das Schicksal der Frauen, die sich für das Recht Auto zu fahren einsetzen, aus dem öffentlichen Blickfeld gerutscht.

Was sagen eigentlich internationale Autokonzerne dazu? Es ist ihr Geschäft, das von der saudischen Regierung als Feigenblatt benutzt wird, um eine Öffnung des Landes in Richtung Frauenrechte zu suggerieren. Die Verkaufszahlen für Kraftfahrzeuge schnellen im reichen Ölstaat in die Höhe und bescheren der Kraftfahrzeugbranche Umsatzsteigerungen in einer Zeit, in der die Verkaufszahlen von den USA bis China rückläufig sind. Wo bleiben die Vertreter von Toyota, Daimler und Ford, die sich für jene Aktivistinnen und Aktivisten einsetzen, die ihnen dieses Umsatzplus beschert haben (Wenn Menschenrechte allein ihnen schon nicht genügen)?

Wir müssen unsere Regierungen zwingen

Doch wir können uns nicht bloß auf die Autokonzerne herausreden, nicht auf Donald Trump und auch nicht auf die deutsche Bundesregierung. Es sind wir, freie Bürgerinnen und Bürger, die unsere Regierungen dazu zwingen müssen gegen Saudi-Arabien aufzustehen, diese Farce von einem Staat, der völlig unbekümmert – und vor allem ungehindert – die Grundrechte der Menschen negiert und die Hälfte der Bevölkerung hinter einer Gefängnismauer aus schwarzem Tuch und pervertierten religiösen Gesetzen gefangen hält. Wir sind verpflichtet, nicht nur Folgen für den Mord an Jamal Khashoggi zu fordern, sondern uns mit gleicher Kraft für die vergessenen Menschenrechtsaktivistinnen und
-aktivisten hinter saudischen Gefängnismauern einzusetzen. Immerhin leben sie noch. 


Zum Shitstorm? Zur Tür hinaus, zur linken Seite, jeder nur einen Post.

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg