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Tierisch, schräg, romantisch: Die zehn verrücktesten Storys aus den USA

Jubelnde Football-Fans lösen ein Erdbeben aus, ein Mann lässt es Dollars regnen, und ein toter Hai fährt in New York U-Bahn: Das waren die zehn skurrilsten Geschichten des Jahres aus den USA.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist oft auch der Ursprung absurder Nachrichten. Jahr für Jahr geschehen in den USA seltsame, witzige oder einfach unglaubliche Dinge - so auch 2013. Zehn unfassbare Geschichten des Jahres im Rückblick:

Gruselig

Am Flughafen Chicago findet ein Zollbeamter im Januar eine Kiste mit 18 menschlichen Schädeln, die teilweise noch mit Haut bedeckt sind. Der gruselige Fund fällt bei einer Routine-Kontrolle auf. Doch hatte der erschrockene Beamte damit kein Verbrechen entdeckt: Die präparierten Schädel sollten an eine Forschungseinrichtung in Chicago zurückgeschickt werden.

Romantisch

Bis zu 250 Motorradfahrer sperren in Kalifornien eine Autobahn ab, damit ein Biker mitten auf dem Highway in einer rosa Abgaswolke um die Hand seiner Freundin anhalten kann. Die Biker hatten ihre Motorräder auf dem Freeway 10 westlich von Los Angeles gestoppt und den Verkehr blockiert. Der ungewöhnliche Heiratsantrag im März endet für den Bräutigam und drei seiner Helfer auf der Polizeiwache.

Unromantisch

Weniger romantisch geht es bei einem Anwalt im US-Staat Michigan zu, der zwei Klienten ausgerechnet zum Valentinstag ein ungewöhnliches Geschenk macht: Er will das Ehepaar mit der überzeugendsten Trennungsgeschichte kostenlos scheiden. Hunderte, denen für eine teure Scheidung womöglich das Geld fehlt, melden sich für den Wettbewerb an.

Diplomatisch

Mit ungewöhnlichen Mitteln versucht ein Amerikaner im August, das schwierige Verhältnis zwischen Kuba und den USA zu verbessern. In rund 28 Stunden paddelt er stehend auf einem Surfbrett die Floridastraße von Havanna bis nach Florida. 170 Kilometer legt der 35-Jährige so zurück - und braucht nur etwa acht Stunden mehr, als er vor dem Start veranschlagt hatte.

Musikalisch

Weil ihr Gemüsegarten noch zu wenig Amerikaner zur gesunden Ernährung erzogen hat, versucht es First Lady Michelle Obama mit einem Rap-Video. Mit Rappern wie Jordin Sparks, Doug E Fresh, Ryan Beatty und Artie Green sowie TV-Arzt Dr. Oz taucht die Frau des US-Präsidenten in Clips eines Albums auf, das an den Schulen verschiedener Städte für besseres Essen werben soll. Zum Mikrofon greift sie aber nicht.

Erzieherisch

Was nach einem Gruselmärchen über Rabeneltern klingt, wird für ein Mädchen aus Virginia bittere Realität: Seine Mutter schickt das angeblich verzogene Mädchen nach Sibirien, ohne Aussicht auf ein Rückflugticket. In 9400 Kilometer Entfernung schlägt sich die Jugendliche durch, bisweilen auf der Straße. Nach mehr als zwei Jahren wendet sie sich im Oktober an die Presse - vergeblich.

Kuschelig

Keinen Sex, sondern Kuscheleinheiten wünscht sich Matthew Hurtad - und eröffnet im US-Staat Wisconsin ein "Kuschelhaus". Gegen Bezahlung sollen Kunden mit "professionellen Kuschlern" nach Herzenslust schmusen und reden. Sexueller Kontakt ist tabu. Doch die Behörden fürchten eine Hintertür für die dort gesetzlich verbotene Prostitution und machen Schwierigkeiten. Hurtad gibt nach wenigen Wochen auf und schließt die Einrichtung.

Geschenkt

Seine Frau ist weg, seine Firma ist weg und seine Katze ebenfalls - doch ein 29-Jähriger bleibt bei Laune und lässt im größten Einkaufszentrum der USA Dollars regnen. Während im Erdgeschoss ein Trio gerade zum Lied "Let it snow" (Lass es schneien) ansetzt, rieseln aus dem obersten Stockwerk 1000 Dollar auf die erstaunten Menschen in der "Mall of America" in Minnesota herab. Wachleute zeigen den Mann wegen Ruhestörung an.

Sportlich

Nicht eine Verschiebung tektonischer Platten, sondern jubelnde Football-Fans lösen im US-Bundesstaat Washington ein Erdbeben aus. Während eines Spiels der National Football League (NFL) messen Seismologen gleich fünf schwache Erdbeben einer Stärke von 1 bis 2 in der Nähe des Stadions CenturyLink Field in Seattle. Als die Heimmannschaft Seattle Seahawks einen Touchdown erzielt, wird das stärkste Beben gemessen. Die Seahawks gewinnen das Match haushoch.

Tierisch

Er ist tot, er stinkt und er fährt U-Bahn: Den vielleicht seltsamsten Fund des Jahres im öffentlichen Nahverkehr der USA machen Passagiere in New York. In einem Wagen liegt ein toter, etwa einen Meter langer Hai. US-Medien rätseln, wie das Tier dorthin gelangte, viele vermuten einen Scherz. Ein Schaffner evakuiert schließlich den Wagen und entsorgt den Fisch an der Endstation.

Rekordverdächtig

Janice Keihanaikukauakahihuliheekahaunaele legt eine Beschwerde ein, weil ihr langer Nachname nicht auf ihren Führerschein und Ausweis passt. Erst versucht der US-Staat Hawaii noch, sie davon zu überzeugen, lieber wieder ihren wesentlich kürzeren Mädchennamen anzunehmen. Dann geben die Behörden nach - und kündigen an, die Längenbegrenzung von Namen auf den Ausweisen zu ändern. Medien rund um den Globus greifen den Fall auf.

sas/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.