Die USA verstärken den Druck auf den Iran. Merz kritisiert Lockerungen von US-Sanktionen gegen Russland. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Liveblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump lehnt einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin ab, angereichertes Uran aus dem Iran nach Russland zu transferieren. Dies sei Teil eines Plans gewesen, den Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu beenden, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf Insider. Putin habe die Idee in einem Telefonat in dieser Woche ins Spiel gebracht. Eine Stellungnahme der genannten Staaten liegt zunächst nicht vor.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Kanada steuert zur geplanten Ölfreigabe der Internationalen Energieagentur (IEA) 23,6 Millionen Barrel bei. Dies kündigt Energieminister Tim Hodgson an. Die Menge werde von der heimischen Industrie gefördert. Die IEA hatte am Mittwoch als Reaktion auf den Preisanstieg infolge des Krieges der USA und Israels gegen den Iran die Freigabe von insgesamt 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven beschlossen. Kanada selbst verfügt über keine derartigen Reserven.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Bei einem israelischen Luftangriff sind in der südlibanesischen Stadt Nabatije Berichten zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. Unter den Opfern habe sich auch ein junges Mädchen befunden, berichtet die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe das Wohnhaus einer Familie angegriffen, heißt es weiter. Das israelische Militär äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
USA schicken weitere Schiffe und Truppen nach Nahost
Das Pentagon schickt Medienberichten zufolge weitere Kriegsschiffe und Marine-Infanteristen nach Nahost. Das zuvor in Japan stationierte amphibische Angriffsschiff „USS Tripoli“ sei samt Marine-Infanteristen auf dem Weg dorthin, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Beamte. Die bereits in der Region eingesetzten US-Streitkräfte erhielten dadurch Verstärkung durch Tausende Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge des Typs F-35, schreibt das Nachrichtenportal „Axios“ unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten.
Demnach geht die Aufstockung auf eine Anfrage des für die Region zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom) zurück, die auf mehr militärische Optionen im Krieg mit dem Iran abzielt. Die Marine-Infanteristen wären laut „Axios“ in der Lage – falls gewollt – Bodeneinsätze durchzuführen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Hisbollah-Chef Naim Kassim bekräftigt anlässlich der Eskalation zwischen Israel und der Schiitenmiliz erneut die anhaltende Kampfbereitschaft seiner Organisation. „Das Wort ,Kapitulation‘ steht nicht in unserem Wörterbuch“, sagte er in einer Fernsehansprache. „Wir werden uns in dieser Schlacht um die Existenz verteidigen, egal, wie viele Opfer das erfordert.“
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Katar verfügt nach eigenen Angaben über strategische Wasserreserven für vier Monate. Die Lebensmittelreserven des Golfstaats reichen für 18 Monate, sagt Innenminister Scheich Chalifa bin Hamad Al Thani.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Der Iran lässt zwei indische Flüssiggastanker (LPG) durch die blockierte Straße von Hormus passieren. Die „Shivalik“ habe die Meerenge bereits unter Geleitschutz der indischen Marine durchquert, das Schwesterschiff „Nanda Devi“ solle in den kommenden Stunden folgen, berichten vier Insider. Der Iran hatte erklärt, keine Lieferungen für die USA oder deren Verbündete durchzulassen, Indien hat jedoch Ausnahmen erwirkt. Premierminister Narendra Modi hatte nach eigenen Angaben mit dem iranischen Präsidenten Masud Peseschkian über den Transport von Gütern und Energieträgern aus der Golfregion gesprochen. Indien leidet derzeit unter der schwersten Gaskrise seit Jahrzehnten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen haben einer auf Seetransporte spezialisierten Website zufolge nur 77 Schiffe die Straße von Hormus passiert. Mehr als die Hälfte dieser Schiffe gehöre zur sogenannten Schattenflotte, erklärt „Lloyd's List Intelligence“. Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen insbesondere Russland und der Iran internationale Sanktionen umgehen.
Die seit Monatsbeginn verzeichneten 77 Durchfahrten durch die Straße von Hormus bedeuten „Lloyd's List Intelligence“ zufolge einen massiven Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vom 1. bis zum 11. März 2025 wurden demnach 1299 Durchfahrten registriert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
USA setzen hohe Belohnung zur Ergreifung Chameneis aus
Im Iran-Krieg setzen die USA eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen obersten Führers Modschtaba Chamenei aus. Das US-Außenministerium teilt mit, es würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Verbleib Chameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt.
Der Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten Ayatollah Ali Chamenei war am Sonntag zu seinem Nachfolger ernannt worden.
Der Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten Ayatollah Ali Chamenei war am Sonntag zu seinem Nachfolger ernannt worden.
Modschtaba Chamenei (Archivbild). Vahid Salemi / AP/ DPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Der Irankrieg ist nach den US-israelischen Angriffen zu einem Flächenbrand in Nahost geworden. Ein Ende scheint noch immer nicht in Sicht. Die Fotos der Eskalation:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Kanzler Merz bei „Cold Response“: Bereit zur Verteidigung des hohen Nordens
Die Regierungschefs Deutschlands, Norwegens und Kanadas bekräftigen beim Besuch eines Nato-Großmanövers in Norwegen ihre Bereitschaft zur militärischen Verteidigung der Nordregionen. „Wir sind bereit, (...) das zu verteidigen, was wir den Hohen Norden nennen“, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gekleidet in einer Tarnjacke am Freitag auf Englisch.
Auch der kanadische Premierminister Mark Carney sagt auf dem Stützpunkt Bardufoss im Norden Norwegens: „Wir sind bestens darauf vorbereitet – einzeln und gemeinsam –, die Arktis und den hohen Norden zu verteidigen.“ Ziel des Manövers „Cold Response“ sei es, „diese Fähigkeiten angesichts Russlands und jeder externen Bedrohung weiter zu stärken“, so Carney an der Seite von Merz und dem norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Störe.
Bei dem elf Tage dauernden Manöver soll der Einsatz unter extremen winterlichen Bedingungen geübt werden, insbesondere mit Blick auf die Verteidigung der Arktis. Die Nato-Übung wird alle zwei Jahre von Norwegen organisiert. Rund 25.000 Soldaten nehmen daran teil, darunter rund 1600 Soldaten der Bundeswehr.
„Wir sind bestens darauf vorbereitet – einzeln und gemeinsam –, die Arktis und den hohen Norden zu verteidigen“Kanadas Premierminister Mark Carney
Kanadas Premierminister Mark Carney. Soeren Stache / DPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Ist der Irankrieg bald vorbei? Experte Mölling glaubt: Donald Trump könnte ihn bald für beendet erklären und den USA den Sieg zuschreiben – aus einem einzigen Grund:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Iran widerspricht Trump wegen Marine und Luftwaffe
Der Iran weist Darstellungen von US-Präsident Donald Trump über den Zustand der iranischen Marine und Luftstreitkräfte scharf zurück. „Die USA behaupten, die iranische Marine sei zerstört (...) Dann sei die Frage erlaubt, warum die Straße von Hormus immer noch geschlossen ist und kein Tanker sie durchqueren kann“, sagte Mohammed Akbarsadeh, stellvertretender Kommandeur der Marine der Revolutionsgarden laut der Nachrichtenagentur IRNA.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz werden derzeit „alle Kanäle“ genutzt, um den Krieg im Iran zu beenden. „Wir unternehmen alle Anstrengungen“, sagt Merz bei einem Treffen mit den Regierungschefs von Kanada und Norwegen in Bardufoss. „Alle diplomatischen Kanäle werden genutzt, und wir hoffen, dass wir Wege finden, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden, weil er niemandem nutzt und vielen schadet, ökonomisch auch uns“, fügt er auf die Frage hinzu, ob er auch befürworte, dass die Europäer direkt mit dem Iran reden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Nach Drohungen aus Teheran steht nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump die Glaubwürdigkeit des neuen obersten Führers des Irans Modschtaba Chamenei auf dem Prüfstand. „Sie reden sehr viel, also wird er jetzt liefern müssen“, sagte Trump dem Sender Fox News Radio mit Blick auf die Drohungen aus Teheran.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / rw / km / urb