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Toter Löwe als Jagdtrophäe: TV-Moderatorin im Shitstorm der Tierschützer

Jäger lieben ihre TV-Show, Tierfreunde hassen sie: Moderatorin Melissa Bachman prahlt im Netz mit dem Abschuss eines Löwen und löst einen Sturm der Entrüstung aus, Todesdrohungen inklusive.

Von Ellen Ivits

Strahlend hält eine junge Frau ein großkalibriges Gewehr in die Luft. Zu ihren Füßen liegt ein prachtvoller Löwe. Tot. In dieser Siegerpose präsentiert sich die US-Moderatorin Melissa Bachman auf einem Foto, das sie bei Facebook und Twitter postete. Darunter schrieb sie: "Ein unglaublicher Tag bei der Jagd in Südafrika! Schlich mich bis auf 18 Meter an dieses wunderbare Löwenmännchen heran ... was für eine Jagd!"

Das Bild löste im Internet einen Sturm der Entrüstung aus. Auf Twitter folgten schnell bissige Kommentare. Ein Nutzer schrieb: "In Südafrika jagen wir nicht für das Fernsehen oder für Trophäen. Sondern um unsere Familien zu ernähren."

Auch Morddrohungen wurden laut: "Ich würde die erste sein, die auf sie schießen würde. Du bist widerlich Melissa, ich bete dafür, dass Gott dich dafür in deinem Leben wird büßen lassen", twitterte eine Userin. Ein anderer schrieb: "Ich denke jemand sollte Melissa Bachman in einem Feld ohne Waffen aussetzen und Leute auf sie schießen lassen ... und sie töten."

Bachman soll aus Südafrika verbannt werden

Schnell sperrte die Moderatorin der TV-Show "Winchester Deadly Passion" ihre Twitter-Seite, doch den Shitstorm konnte sie damit nicht mehr stoppen. Obwohl es bei Weitem nicht das erste Tier ist, dass die Jägerin aus Minnesota erlegte und nicht die erste Trophäe, die sie im Netz präsentiert, war dieses Bild den Tierschützern nun offenbar zu viel. Der erlegte Löwe gehört zu der vom Aussterben bedrohten Gattung. Laut einer aktuellen Studie könnten Löwen innerhalb der nächsten 20 Jahre komplett aussterben.

Der südafrikanische Tiertschützer Elan Burman hat nun auf der Website Change.org eine Petition gestartet. Er will Bachman die Einreise nach Südafrika verbieten lassen. Er schreibt: "Melissa Bachman hat eine Karriere mit dem Jagen von Wildtieren gemacht. Ihre Eskapaden sind ausführlich auf ihrer persönlichen Website dokumentiert. Sie steht im absoluten Widerspruch zu der Kultur des Naturschutzes, für die sich dieses Land rühmt. Ihr neuester Facebook-Post zeigt sie mit einem Löwen, den sie gerade in unserem Land exekutiert und umgebracht hat."

228.014 Menschen unterzeichneten bis jetzt die Petition. Damit die Petition bei der südafrikanischen Regierung eingereicht werden kann, fehlen noch circa 72.000 Unterschriften.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.