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Tragödie in Kanada: Brand tötet Altersheimbewohner im Schlaf

Mitten in der Nacht bricht in einem Altersheim in Kanada ein Feuer aus. Fünf Menschen sind tot, die Behörden befürchten aber Dutzende weitere Opfer. Viele Insassen waren auf Rollstühle angewiesen.

Tödliches Flammeninferno in der ostkanadischen Provinz Québec: Bei einem Großbrand in einem Altenheim sind mindestens fünf Menschen, vermutlich aber deutlich mehr ums Leben gekommen. Da auch nach mehrstündigen Bergungsarbeiten in der Ortschaft Isle Verte noch immer 30 Heimbewohner vermisst wurden, rechnete die Polizei am Donnerstag mit weiteren Opfern. Gefrorenes Löschwasser und zentimeterdicke Eisschichten behinderten die Helfer zusätzlich.

Es gebe noch ein wenig Hoffnung, die vermissten Bewohner lebend zu finden, sagte Ministerpräsident Stephen Harper, es sehe aber nach vielen Opfern aus. Die meisten der 50 bis 60 Heimbewohner konnten sich nach Angaben der Bürgermeisterin Ginette Caron nur mit Rollstuhl oder Rollator bewegen, viele litten unter Demenz. Außerdem herrschen im Osten Canadas aktuell Temeraturen von bis zu Minus 20 Grad.

Nach Behördenangaben wurden 23 Menschen evakuiert, allerdings nur aus einem zugänglichen Drittel des Gebäudes. Von ihnen seien 13 verletzt und in Krankenhäuser gebracht worden. Auch zwei Feuerwehrleute wurden verletzt. Die übrigen Gebäudeteile sollten in den kommenden Stunden durchkämmt werden, "um nach Leichen zu suchen", sagte Feuerwehr-Chef Yvon Charron. Auch eine benachbarte Apotheke und ein Gemeindezentrum wurden durch das Feuer zerstört.

Heim hatte nur wenige Sprinkleranlagen

Die Seniorenanlage mit 52 Zimmern und etwa genauso vielen Bewohnern brannte praktisch bis auf die Grundmauern nieder. Am Morgen danach ragte nur noch die stählerne Feuertreppe aus den rauchenden Trümmern.

Das Feuer hatte sich wegen starker Winde rasch ausgebreitet. Die Brandursache ist zunächst noch unklar. Nach Angaben des "Globe and Mail" war das Heim nur teilweise mit Sprinkleranlagen ausgerüstet.

Stundenlang hatten dutzende Feuerwehrmänner bei eisigen Temperaturen gegen die Flammen gekämpft. Anwohner waren den Rettungskräften zusätzlich zu Hilfe geeilt. Doch binnen Minuten sei das mit einer Holzfassade verkleidete Gebäude komplett von Flammen eingeschlossen gewesen, schilderte der Augenzeuge Pascal Fillion dem Sender Radio-Canada das Inferno. "Wir konnten Schreie von drinnen hören", sagte Fillion. "Das Feuer war gigantisch, als wenn ein Heuhaufen brennen würde." Ein anderer Mann berichtete, seine Großmutter habe ihren Sohn telefonisch zu Hilfe gerufen. "Aber er hat es nicht geschafft. Er versuchte noch, sie mit einer Leiter zu erreichen, aber sie starb dort oben auf dem Balkon."

jen/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.