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Video "Das THW macht hier einen irren Job" - neue Brücke für Bad Neuenahr

Aufgrund des Hochwassers wurden nahezu alle Brücken in der rheinland-pfälzischen Stadt Bad Neuenahr zerstört. Um die beiden Teile der Stadt, die durch die Ahr getrennt sind, miteinander zu verbinden, war das Technische Hilfswerk am Dienstag mit dem Bau einer Behelfsbrücke beschäftigt, die schon in der übernächsten Woche passierbar sein soll. Einsatzleiter Dominic Baltes. "Es war natürlich eine besondere Herausforderung, die wir hier angetroffen haben. Das heißt, wir hatten erst mal in etwa fünf bis sieben Tage Vorbereitungszeit, bis wir anfangen konnten, diese Brücke zu errichten. Das heißt, wir mussten erst mal den Platz schaffen." Sogar von Schwerlastverkehr könne sie nach Angaben des THWs befahren werden. Wenn sie fertig ist, habe sie ein Gewicht von 150 Tonnen und eine Länge von 50 Metern. Seitdem die Brücken der 27.000-Einwohner-Stadt zerstört wurden, dient eine behelfsmäßige Fähre den Bürgerinnen und Bürgern dabei, den Fluss zu überqueren. Anwohner Gerold Amelung: "Also erst einmal sind wir super erfreut, dass es diesen Dienst gibt, sodass man überhaupt rüberkommt. Denn wir wohnen hier auf der Bergseite von Bad Neuenahr. Und wenn man rüber will in die Stadt, um was zu erledigen, ist das jetzt der einzige Weg. Zum Beispiel die ganzen Taxiunternehmen sind auf der Seite der Stadt. Und wir haben uns seit Tagen bemüht, mal ein Taxi zu kriegen, und die kommen alle nicht rüber. Und dann muss man aus der Eifel jemanden holen. Also, wir sind heilfroh, das soll ja Anfang übernächster Woche, glaube ich, schon fertig sein mit der Brücke. Und das THW macht ja hier einen irren Job." Die Brücke, die hier gebaut wird, ist nur der Anfang. Im Landkreis Ahrweiler sollen mindestens vier weitere Behelfsbrücken entstehen. Dadurch soll nicht nur den Ahrweilern die Passage von einer Flussseite zur anderen ermöglicht werden, auch das schwere Gerät, das in der Gegend dringend für Aufräumarbeiten gebraucht wird, kann dann in die entsprechenden Ortschaften gebracht werden. Außerdem sollen Telekommunikations- oder Stromleitungen vom THW über die neuen Brücken verlegt werden.
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Durch das Hochwasser wurden in der rheinland-pfälzischen Stadt nahezu alle Brücken zerstört. Bisher hatte eine behelfsmäßige Fähre den Bürgern dabei geholfen, auf die andere Seite zu kommen.

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