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Video Gewalt bei Protesten gegen Korruption in der Mongolei

STORY: Gedränge vor dem Parlament in Ulan Bator am Montag. In der mongolischen Hauptstadt versucht eine aufgebrachte Menschenmenge, das Hauptgebäude zu stürmen. Die Demonstranten werfen Regierungsbeamten Korruption vor. Es geht um mutmaßlich illegale Kohlelieferungen an China. Berichte, nach denen angeblich Beamte von dem Verkauf profitiert haben sollen, haben in der Mongolei Empörung ausgelöst. "Das ist der Grund, warum viele Regierungsmitglieder reicher sind und ein luxeriöseres Leben führen als die Bürger. Wie können sie so ruhig sein, während wir das Brot nur scheibenweise kaufen können und nicht den ganzen Leib. Deswegen protestiere ich heute hier, für das Wohl des Volkes." "Viele von uns hier sind Studenten, und worauf arbeiten wir hin? Wir geben eine Menge Geld für unsere Ausbildung aus. Die Inflation steigt jeden Tag, das spüren wir an den Preisen für Brot und andere Lebensmittel." Bis zu 10.000 Menschen beteiligten sich am Montag trotz klirrender Kälte an den Protesten. Es kam zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeibeamten. Am Dienstag berief der Exekutivausschuss der regierenden politischen Partei des Landes eine Dringlichkeitssitzung ein. Der lokale Fernsehsender Tenger TV berichtete, der Präsident des Landes wolle vorschlagen, das Parlament aufzulösen und die Regierung zu entlassen.
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In der Hauptstadt Ulan Bator versuchten Demonstranten, das Parlamentsgebäude zu stürmen. Hintergrund sind Berichte über illegale Verkäufe von Kohle an China.

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