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Video Hochwasserlage in Pakistan weiter angespannt - neue Niederschläge vorhergesagt

STORY: Die Lage in den Überschwemmungsgebieten in Pakistan ist weiter angespannt. Seit etwa drei Monaten kämpft das Land gegen Hochwasser – ausgelöst durch heftige Monsunniederschläge. Millionen Menschen hausen derzeit in Notunterkünften. Weil das Wasser nur langsam zurückgeht, ist an eine Rückkehr nach Hause nicht zu denken. Vielerorts gibt es ein Zuhause gar nicht mehr – die Wassermassen haben unzählige Häuser zerstört. Die Folgen des Hochwassers spüren auch Menschen in weniger betroffenen Gebieten. Die Preise für Lebensmittel sind vielerorts hoch – verursacht auch durch die Überschwemmungen. „Wegen des Hochwassers sind viel Dinge knapp oder nicht erhältlich. Mehl, Tee und andere Lebensmittel sind knapp. Es kommen weniger Kunden und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Viele Läden haben geschlossen, weil keine Kunden kommen. Es kamen auch immer viele Pilger zu einem Schrein hier bei uns. Aber wegen des Hochwassers kommen die auch nicht mehr, das Geschäft läuft schlecht. Und viele haben nichts mehr zu essen.“ „Es gibt nur wenig Gemüse. Und wenn es welches gibt, dann ist es sehr teuer. Kartoffeln oder Zwiebeln, alles mehr als 30 Prozent teurer. Das Hochwasser hat viele Dinge für viele Menschen unerschwinglich gemacht – sogar Gemüse. Das Wasser hat den Leuten die Häuser zerstört und jetzt sorgen sie sich um die hohen Preise.“ Inzwischen wird in einigen Gegenden auch das Viehfutter knapp. Die Versorgung aus der Luft ist schwierig, teilten die Behörden am Dienstag mit. Die Situation soll sich in den nächsten Tagen wieder zuspitzen. Der Wetterdienst hat weitere Regenfälle angekündigt.
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Steigende Preise für Lebensmittel machen immer mehr Menschen zu schaffen. Vielerorts wird das Futter für das Vieh knapp. Und die Wasserstände bleiben weiter hoch.

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