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Video Humanitäre Krise in Mexiko

In Tapachula steht derzeit ein improvisiertes Zeltlager. Dort leben Tausende Migranten, die meisten von ihnen stammen aus Haiti. Im nahen gelegenen Stadion bearbeiten mexikanische Beamte ihre Asylanträge. Aber die Abfertigung läuft langsam. Und die Situation im Flüchtlingslager ist prekär. O-TON JEAN PIERRE: "Den Menschen geht es schlecht. Sie liegen in der prallen Sonne mit schlechtem Essen. Es gibt kein Wasser und können sich nicht waschen." O-TON MARCELINE PIERRE: "Ich weiß einfach nicht, was hier los ist. Sehen Sie sich das doch an: wir leben wie Tiere. Die Kinder haben Fieber und Husten. Alle Personen sind krank. Seit ein, zwei Wochen geht das schon so. Wir stehen in der Schlange, aber die Behörden beachten uns einfach nicht. Wir wollen nicht hier bleiben. Wir wollen doch einfach nur eine Erlaubnis, damit wir arbeiten und dann unsere Probleme selber lösen können. Wir können hier nicht mehr hier bleiben. Schauen Sie sich das an, wie wir alle hier leben." In der vergangenen Tagen hatten die mexikanischen Behörden bereits damit begonnen, hunderte haitianische Migranten in andere Bundesstaaten zu bringen, damit ihre Asylanträge dort bearbeitet werden können. Dennoch befinden sich in Tapachula im Bundesstaat Chiapas noch immer tausende Personen. Und sie werden zunehmend verzweifelter.
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Tausende Migranten sitzen in einem Zeltlager im Süden des Landes fest. Die meisten von ihnen kommen aus Haiti.

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