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Video Jugendliche beim Impftermin

Der Kampf gegen die Corona-Pandemie wird ausgeweitet. Und dazu gehört auch, laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dass allen Jugendlichen bis Ende August ein Impf-Angebot gemacht werden kann. In der Praxis der Kinderärztin Anila Sternberg in Bonn findet das Impfen von Jugendlichen bereits statt. Und die Nachfrage sei hoch, so die Medizinerin kürzlich: "Und es ist schon ein großer Andrang. Es gibt genügend Eltern, die auch so fragen, dass ihre Kinder geimpft werden, weil sie einfach große Sorge haben, weil die Kinder in diesen großen Klassen zusammensitzen. Es gibt natürlich auch noch andere Gründe: Urlaub und die Oma und wer auch immer dann eventuell gefährdet ist. Es gibt auch Kinder und Jugendliche von kranken Eltern, die sich schützen wollen, was, finde ich, auch ein Grund ist, sie dann zu impfen. Also insofern, der Andrang ist auf jeden Fall da, und die Anfrage ist auch da. Die Entscheidung ist nicht immer so ganz einfach." Und diese jungen Patientinnen sind froh darüber, dass sie sich in der Praxis von Frau Doktor Sternberg gegen Corona impfen lassen konnten: "Wir haben ja jahrelang jetzt, zwei Jahre, darum gebettelt, dass ein Impfstoff kommt. Und ich finde das eigentlich ein bisschen blöd, wenn die Leute jetzt sagen: Ich möchte nicht geimpft werden, ja." "Ja, tendenziell finde ich es gut. Also ich gehe jetzt eben ins Ausland. Und deswegen denke ich, dass man da eine gewisse Sicherheit hat, wenn man eben jetzt einmal geimpft ist und dann eventuell auch noch ein zweites Mal." Und Impfen hilft gegen die Ausbreitung von Mutationen. Das sagen die Ärzteverbände. Sie dringen derzeit angesichts der wachsenden Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante generell auf eine Beschleunigung der Impfkampagne in Deutschland mit mehr Impfstoffen für niedergelassene Ärzte. Die Ständigen Impfkommission hatte den Covid-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer vor rund zwei Wochen nur für Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen empfohlen. Der Einsatz bei 12- bis 17-Jährigen ohne Vorerkrankungen werde derzeit nicht allgemein empfohlen, sei aber nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz möglich.
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Die Nachfrage für eine Corona-Impfung sei zurzeit tendenziell eher hoch, bestätigt eine Kinderärztin in Bonn.

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