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Video Lokführergewerkschaft und Bahn einigen sich

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Claus Weselsky, GDL-Vorsitzender: "Hier steht ein Gewerkschaftsvorsitzender, der eine anstrengende Woche hinter sich hat. Der am Ende des Tages gemeinsam mit der Arbeitgeberseite einen guten Kompromiss ausgehandelt hat. Ich möchte allem voranstellen - und das mit einem Satz, den schon mal jemand Berühmtes vor mir gesagt hat - die Rente ist sicher. Und damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass der Zusatzversorgungstarifvertrag für alle Eisenbahner und Eisenbahner, die bis 31.12. 2022 hier an Bord kommen, fortgeführt wird. Für jeden Einzelnen, für jede Einzelne bis an das Arbeitslebensende. Als Zweites: Einkommenserhöhungen im Dezember 2021. Sowohl 1,5 Prozent als auch Corona-Beihilfe in Höhe von 600 und 400 Euro, je nach Einkommensgruppen. Als nächsten Schritt eine zweite Corona-Beihilfe im März 2022 in Höhe von 400 Euro für alle gleich. Als dritten Schritt: 1,8 Prozent am 1. März 2023. Die Laufzeit, über die ja viel in den Medien berichtet worden ist, liegt bei 32 Monaten. Und auch hier können Sie erkennen, dass der Kompromiss für beide Seiten nicht ganz so einfach war." " O-Ton Martin Seiler, Bahn-Personalvorstand: "Der gordische Knoten ist gelöst. Der Brückenschlag zwischen unseren Kunden, den Mitarbeitenden und dem Unternehmen ist tatsächlich gelungen. Das bedeutet, wir haben einen Lohnabschluss, der die Corona-Schäden berücksichtigt und gleichzeitig das große Engagement unserer Beschäftigten würdigt. Er beinhaltet auch eine branchenführende Altersversorgung. Und daneben gibt es Klarheit in der Anwendung des Tarifeinheitsgesetz sowie in der Frage, wo gelten welche Tarifverträge? Wir haben hart und intensiv in den letzten Tagen verhandelt, vertraulich, fern der Öffentlichkeit. Und dabei gilt auch mein besonderer Dank an Sie beide, Herr Weil, Herr Günther, für die Vermittlung, ohne die die Impulse und die Begleitung und am Ende auch dieses Ergebnis so nicht möglich gewesen wäre. Und es hat sich auch gezeigt, wenn man dann am Tisch sitzt mit der GDL, dann sind Lösungen auch schnell machbar und erreichbar."
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Es gibt eine Lohnerhöhung von 3,3 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 32 Monaten und zwei Corona-Prämien.

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