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Video Rettungsschiff sucht dringend sicheren Hafen

Das Rettungsschiff Sea-Watch 3 der deutschen Nichtregierungsorganisation "Sea Watch'" war am Montag mit der Rettung weiterer Menschen auf der Flucht befasst. Mitlterweile sind laut Sea Watch 263 Migranten an Bord, man suche "dringend" einen sicheren Hafen. Die SEA-WATCH 3-MIssionsleiterin ANNE DEKKER zur aktuellen Lage: "Viele der Geretteten sind super erschöpft, haben Verbrennungen, sind seekrank, dehydriert, und eine ganze Reihe von ihnen haben klinische Krankheiten. Wir brauchen dringend einen sicheren Hafen, wir haben schon mehrmals um einen sicheren Hafen gebeten und bisher keine Antwort erhalten, wir brauchen dringend so schnell wie möglich einen sicheren Hafen, wir haben bereits sechs kritische Patienten medizinisch versorgt, wir brauchen so schnell wie möglich einen sicheren Hafen." Am Sonntagnachmittag hatte die Sea-Watch-Besatzung 27 weitere Migranten gerettet, darunter drei Babys. Aus einem Boot in Seenot rund 95 Seemeilen vor Libyen. Ein Augenzeuge sagte, das Boot sei in Sabratha in Libyen abgefahren. Die Menschen auf der Flucht stammten aus Kamerun, Guinea, Senegal, Mali, Gambia, Nigeria, Sudan und Sierra Leone. Am Montagmorgen retteten Besatzungsmitglieder dann weitere 12 Migranten von einem Boot in Seenot. Die Zahl der Migrantenboote, die von Libyen und Tunesien aus nach Italien und in andere Teile Europas aufbrechen, hat in den letzten Monaten zugenommen, da sich die Wetterbedingungen verbessert haben. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration, die den Vereinten Nationen angehört, sind in diesem Jahr bereits mehr als 1.100 Menschen auf der Flucht vor Konflikten und Armut in Afrika und dem Nahen Osten im Mittelmeer umgekommen.
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Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration, die den Vereinten Nationen angehört, sind in diesem Jahr bereits mehr als 1.100 Menschen auf der Flucht vor Konflikten und Armut in Afrika und dem Nahen Osten im Mittelmeer umgekommen.

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