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Video Schlechte Versorgungslage in der Ukraine

STORY: Diese, von der Nasa veröffentlichten Satellitenbilder aus der Nacht, zeigen einen Großteil der Ukraine im November. Im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern ist es dort überwiegend dunkel. Ukrainische Beamte erklärten am Mittwoch, dass drei Kernkraftwerke, die auf dem Gebiet stehen, die von der Ukraine gehalten werden, abeschaltet wurden. Eine Folge der jüngsten russischen Raktenangriffe. In der gesamten Hauptstadtregion Kiew, in der mehr als drei Millionen Menschen leben, fiel der Strom aus. In anderen Regionen wurde der Strom abgeschaltet, um Energie zu sparen. In Kiew ist auch die Wasserversorgung zu einem Problem geworden. Zahlreiche Menschen standen am Donnerstag an einem Brunnen im Zentrum der Stadt Schlange, um Wasser zu bekommen. Trotz der schwierigen Umstände wollen sie in Kiew bleiben: "Es scheint so, dass das Gras auf der anderen Seite grüner ist. Aber dies ist unser Land und wir werden hier bleiben. Dies ist unsere Stadt. Ich bin hier geboren und ich will hier leben und arbeiten." "Alle sind sich einig, dass es besser ist, einen kalten Winter zu erleiden, zu frieren und zu hungern, solange es ohne die Russen ist." Die Behörden in Kiew erklärten, sie würden hart daran arbeiten die Strom und Wasserversorgung wiederherzustellen. Das Atomkraftwerk Saporischschja ist dem ukrainischen Versorger Energoatom zufolge wieder an die externe Stromversorgung angeschlossen. Die Dieselgeneratoren seien abgestellt worden, hieß es. Das AKW liegt in der Ukraine, wird aber von Russland kontrolliert. Es wurde mehrfach beschossen, zuletzt am Wochenende. Für die Angriffe machen sich Russland und die Ukraine gegenseitig verantwortlich. Unterdessen bereitet die EU ein neuntes Sanktionspaket gegen Russland vor. Das sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in Finnland, ohne Einzelheiten zu nennen. Russlands Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine kämen Kriegsverbrechen gleich, sagte von der Leyen.
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In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist auch die Wasserversorgung zu einem Problem geworden.

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