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Video Vom "Drogenland" zum Ackerland

Vom "Drogenland" zum Ackerland: Eine Favela in Rio de Janeiro versucht mit einem Gemeinschaftsgarten Armut und Drogenkriminalität einzudämmen. Dazu wurde ein öffentliches Grundstück in einen Gemüsegarten umgewandelt. Die „Horta de Manguinhos" ist inzwischen einer der größten städtische Gemüsegärten in Lateinamerika. Die Ernten ernähren fast 800 Familien in der gleichnamigen Favela und bieten auch anderen, die die Produkte auf einem lokalen Markt verkaufen, eine finanzielle Lebensgrundlage. "Während ich pflanze, denke ich daran, dass ich in ein paar Tagen ernten und die Früchte mit nach Hause nehmen werde, um sie zu essen. Das ist die größte Freude in meinem Leben. Ich weiß, dass ich säe, um morgen zu ernten. Das ist sehr gut, es macht viel Freude, in einem Garten zu arbeiten, es ist eine Arbeit, die uns Spaß macht. Ich liebe es." "Der Gemeinschaftsgarten hat unseren Alltag verändert, er hat das Gesicht der Favela verändert. Dieses Projekt hat unser Image verändert. Unsere Gemeinden brauchten das, Frieden, Glück und ein besseres Leben." Der Garten ist einen Kilometer lang und liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Müllkippe. Dort trafen sich früher viele Drogenabhängige - das Gelände war als "Crackland" bekannt. Heute wird hier frisches Biogemüse angebaut. Die lokale Garten-Initiative ist Teil eines Projekts, mit dem Hunger und Armut in Rio bekämpft werden sollen. Ein Phänomen, das sich in Brasilien seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie verschlimmert hat.
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Eine Favela in Rio de Janeiro kämpft mit einem Gemeinschaftsgarten gegen Drogen, Kriminalität und Armut.

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