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Video Zahl der Toten nach Hurrikan "Ian" weiter gestiegen

STORY: Nach dem Durchzug des Hurrikans "Ian" ist im US-Küstenstaat Florida die Zahl der Opfer weiter gestiegen. In offiziellen Angaben war am Sonntag war von mehr als 80 Toten die Rede. Allein der Küstenbezirk Lee County, wo Ian als Hurrikan der Stärke vier am Mittwoch auf Land getroffen war, verzeichnete über 40 Tote. Nach dem Rückzug der Wassermassen wird in den Überschwemmungsgebieten mit weiteren Todesopfern gerechnet. Etwa 10.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Suchmannschaften konnten bislang nicht in alle betroffenen Gebiete vordringen. Im Ort St. James versuchen die Menschen sich selbst zu helfen. Von der Katastrophenschutzbehörde zeigten sich Anwohner enttäuscht." "Sie haben uns nicht eine einzige Flasche Wasser gegeben, was sehr enttäuschend ist. Wir haben eine Menge Bewohner, die Hilfe brauchen. Wir brauchen Lebensmittel, Wasser, Treibstoff. Und es gibt nur so viel, wie wir uns gegenseitig aushelfen können." "Ich kann nicht sagen, dass wir etwas bekommen haben, aber ich weiß, dass es im Norden Hilfe gab. Die nördlichen Teile der Insel haben Hilfe bekommen. Und ich will jetzt niemanden, der hilft, herabstufen. Es gibt sechs verschiedene Orte, die Hilfe brauchen, und fünf von ihnen haben sie bekommen. Aber was ist, wenn wir die sechsten sind? Wenigstens weiß ich, dass es Hilfe gibt." US-Präsident Joe Biden versprach in einer Rede am Samstag, man werde alles tun, um den Opfern zu helfen. Nach Angaben des Weißen Hauses wird er am Mittwoch an die Golfküste Floridas reisen, um sich ein Bild von den Verwüstungen zu machen.
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Laut offiziellen Angaben vom Sonntag kamen bei dem Hurrikan im US-Bundesstaat Florida mehr als 80 Menschen ums Leben. Etwa 10.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst.

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