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Vogelvater rettet Ei vor Überschwemmung Kiwi "Max" ist schon vor Geburt ein Spitzen-Papa


In einem Wildreservat in Neuseeland hat ein Kiwi-Männchen mit Geschick und Ausdauer ein Ei gerettet. Tierpfleger staunten am nächsten Morgen nicht schlecht, als "Max" hoch über dem Wasser thronte.

Große Fürsorge für seinen ungeborenen Nachwuchs hat ein Kiwi in Neuseeland an den Tag gelegt. Als in seinem Gehege in einem Wildpark in Christchurch nach schweren Regenfällen das Wasser stieg, leitete Kiwi Max eine Rettungsaktion für sein Ei ein, wie Willowpark Wildlife Reserve am Donnerstag berichtete. Kiwis sind Vögel, aber sie können nicht fliegen. Sie leben am Boden.

Max schob bergeweise Blätter unter das Nest mit dem Ei, um es vor dem Wasser zu retten. Tierpfleger fanden ihn am nächsten Morgen hoch über dem Wasser auf dem Nest thronend. Sie zogen eine Ablaufrinne in das Gehege und trockneten zusätzlich Blätter in einem Ofen, um Max mehr Material für die weitere Befestigung des Nests zu geben, berichtete die Zeitung "The Press".

Kiwis sind Vögel, aber sie können nicht fliegen. Sie leben am Boden. Weil Siedler in Neuseeland früher nicht vorhandene Tiere wie Hunde, Katzen, Füchse und Marder mitbrachten, sind die Kiwis vom Aussterben bedroht. Üblicherweise brüten die Männchen die Eier aus, die die Weibchen legen. Nach 30 Tagen in Max' Obhut verlegt Willowpark das Ei in einen Brutkasten, um dem Küken beim Schlüpfen die besten Überlebenschancen zu geben.

Nach Angaben von Willowbank ist die Zahl der Kiwis von fünf Millionen Kiwis vor 80 Jahren auf weniger als 60 000 geschrumpft. In der Wildnis überleben nur wenige. Kiwis sind das Nationaltier Neuseelands. Auch die Neuseeländer sind weltweit unter dem Spitznamen "Kiwis" bekannt.

jat/DPA DPA

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