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Gut zu wissen: Warum Sie die kleinen Beutel aus dem Schuhkarton niemals wegwerfen sollten

"Throw away" steht auf den Silikat-Gel-Beuteln, die in Schuhkartons und in Klamotten zu finden sind. Sie sollten sich lieber nicht daran halten.

Silikat-Gel-Beutel

Hiernach folgen Sie nicht mehr der Aufforderung "Throw away".

Ein jeder kennt sie: Silikat-Gel-Beutel. Man findet sie bei elektronischen Geräten, in Schuhkartons, in Klamotten und sogar in mancher Chipstüte. Auf ihnen steht die simple Anweisung: "Throw away" und "Do not eat". Dass man die kleinen Kügelchen, die aus Silikatdioxid bestehen, nicht essen sollte, ist natürlich klar. Aber wegwerfen? Auf keinen Fall! Diese kostenfreien Beutelchen sind sogar ziemlich nützlich, denn sie absorbieren Feuchtigkeit. So halten sie beispielsweise Schuhe und Klamotten trocken - und auch die Chips in der Tüte. Aber nicht nur dafür sind sie von großem Nutzen. Die Wissenschaftsseite "ScienceAlert" weiß, bei welchen Problemen die kleinen Beutel große Helfer sind.

1) Retten Sie Ihr nasses Handy

Ist Ihr Handy aus Versehen ins Klo gefallen? Kein Problem, wenn Sie Silikat-Gel-Beutelchen im Haus haben. Die vollbringen wahre Wunder. Legen Sie das Telefon in ein Glas voll von den Päckchen und lassen Sie es über Nacht darin. Am nächsten Tag müsste ihr Handy wieder trocken sein.

2) Wenn die Windschutzscheibe wieder anläuft ...

Legen Sie ein paar Beutelchen in die Windschutzscheibe. Die Scheibe bleibt dadurch trocken und läuft nicht mehr an. 

3) Verlängern Sie das Leben Ihres Rasierers

Der größte Feind eines Rasierers ist Feuchtigkeit. Lagern Sie ihn deshalb lieber in einer Tupperdose und legen Sie ein paar Silikat-Gel-Beutel hinein. Die Rasierklinge bleibt so länger scharf.

4) Halten Sie Ihren Sportbeutel frisch

Ein paar Silikat-Päckchen bewahren Ihr verschwitztes Sportzeug davor, Bakterien und Schimmel anzusetzen. Zudem wirken sie geruchsneutralisierend.

5) Schützen Sie alte Fotos

Alte Fotos werden oft im Keller oder im Dachboden deponiert. Das Problem: In diesen Räumen ist es oft feucht. Und Feuchtigkeit kann die Qualität der Abzüge negativ beeinflussen. Bewahren Sie sie deshalb lieber in einer Plastikbox mit den Silikat-Beutelchen auf, die helfen, dass Ihre schönsten Erinnerungen noch lange erhalten bleiben. 

So retten sie ihr nasses Handy
dsw
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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