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20 Millionen Flutopfer Bundesregierung erhöht Pakistan-Soforthilfe


Die Bundesregierung erhöht ihre humanitäre Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan um weitere zehn Millionen auf insgesamt 25 Millionen Euro. "Das Ausmaß der Überschwemmungen in Pakistan ist weitaus größer als ursprünglich angenommen", erklärte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstag in Berlin.

Die Bundesregierung erhöht ihre humanitäre Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan um weitere zehn Millionen auf insgesamt 25 Millionen Euro. "Das Ausmaß der Überschwemmungen in Pakistan ist weitaus größer als ursprünglich angenommen", erklärte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstag in Berlin. Inzwischen müsse von 20 Millionen Betroffenen ausgegangen werden. In Absprache mit Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hätten beide Ministerien ihren Beitrag jeweils um weitere fünf Millionen Euro aufgestockt.

"Mit Unterstützung unserer Partner-Organisationen tragen wir dafür Sorge, dass diese Hilfe schnell dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird", erklärte Westerwelle. Der Außenminister rief auch die deutsche Bevölkerung zu Spenden für die Flutopfer in Pakistan auf. Die UN-Vollversammlung kommt am Donnerstag in New York zu einer Sondersitzung zusammen, bei der über bessere Hilfe für die Flutopfer in Pakistan beraten werden soll. An der Sitzung will auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon teilnehmen.

Der Erklärung des Auswärtigen Amtes zufolge telefonierte Westerwelle am Mittwoch mit seinem pakistanischen Kollegen Shah Mehmood Qureshi. Er drückte der pakistanischen Bevölkerung "sein tiefstes Mitgefühl aus und sicherte deutsche Hilfe und Unterstützung zu". Westerwelle versicherte Qureshi demnach, dass Deutschland "in diesen schweren Tagen fest an der Seite Pakistans" stehe.

AFP AFP

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