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Berlin: "Nehme niemanden mit Kopftuch mit" - Warf Tramfahrer 14-Jährige raus?

Er soll so lange stehengeblieben sein, bis sie ausgestiegen war: Eine 14-Jährige sagt, sie musste wegen ihres Kopftuches aus einer Berliner Straßenbahn aussteigen. Polizei und Verkehrsbetriebe überprüfen die Vorwürfe.

Eine Straßenbahn am Berliner Alexanderplatz

Eine Straßenbahn am Berliner Alexanderplatz

Im Ostberliner Stadtteil Friedrichshagen soll ein Straßenbahn-Fahrer eine 14-Jährige aus der Bahn geworfen haben, weil sie ein Kopftuch trug. Die Jugendliche gab bei der Polizei an, sie sei am Dienstagnachmittag gegen 14.35 Uhr in eine Bahn in Richtung S-Bahnhof Friedrichshagen gestiegen. Der Fahrer soll das Mädchen über Lautsprecher zum Aussteigen aufgefordert haben, da niemand von ihm befördert würde, der ein Kopftuch trage, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Die Jugendliche gab den Polizeiangaben zufolge an, sie habe von keinem der anderen Fahrgäste Unterstützung erhalten und sei daraufhin verunsichert ausgestiegen. Anschließend habe sie den Vorfall einer Erwachsenen mitgeteilt, die Anzeige erstattete. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen.

BVG überprüft Videodaten

Eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sagte der Nachrichtenagentur AFP, derzeit würden die Videodaten aus allen in Frage kommenden Zügen überprüft. Dies werde voraussichtlich bis Donnerstag nachmittag dauern.

So, wie der Vorfall von der Jugendlichen geschildert wurde, müsste er auf dem Videomaterial zu sehen sein, sagte die Sprecherin weiter. Der Straßenbahn-Fahrer soll so lange an der Haltestelle stehengeblieben sein, bis die 14-Jährige wieder ausstieg.


tkr / AFP
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.