Nach dem Fund der Leiche eines zwölfjährigen Jungen mit einem Handtuch um seinen Hals hat die Polizei im nordfranzösischen Rennes Mordermittlungen eingeleitet. Das tote Kind sei in der bretonischen Stadt am Ufer des Flusses Vilaine entdeckt worden, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte.
„Die Umstände, die zu dem Tod führten, müssen noch untersucht werden“, hieß es weiter. Dabei gehöre die „Beteiligung Dritter zu den Hypothesen“. Ein nasses Handtuch sei sehr fest um den Hals des Jungen gewickelt gewesen. Aus Polizeikreisen verlautete, ein Fischer habe die Polizei verständigt, nachdem er die Schreie eines Kindes gehört habe.
Größerer Polizeieinsatz in Wohnanlage in Bretagne
Am Sonntagabend waren zahlreiche Polizisten für Ermittlungen zu dem Fall in der Nähe einer Wohnanlage im Einsatz, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Eine Anwohnerin sagte, die Nachricht vom Tod des Jungen sei „ein echter Schock“. „Das ist eine ruhige Gegend, nicht weit vom Zentrum“, führte die Frau aus. „Ich bin nie behelligt worden.“