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Extremes Wetter: Ausnahmezustand ausgerufen - Berlin versinkt in Regenfluten

Schwere Gewitter und Regenschauer haben Berlin in einen Ausnahmezustand versetzt. Straßen waren überflutet, Keller liefen voll, Bäume stürzten um. Die Feiernden auf dem Christopher-Street-Day störte das wenig.

Außergewöhnlich starke Regenfälle in Folge eines Gewitters haben in Berlin an zahlreichen Orten Überschwemmungen auf Straßen und in Kellern verursacht und den Verkehr massiv behindert. Die Feuerwehr der Hauptstadt sah sich sogar gezwungen, am Samstagnachmittag den "Ausnahmezustand Wetter" auszurufen, weil sie den hunderten Notrufen nicht mehr Herr wurde. Laut einem Bericht des Berliner "Tagesspiegels" musste die Feuerwehr innerhalb anderthalb Stunden 185 mal ausrücken.

"Wir haben noch viele Anrufe in der Warteschleife", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Feuerwehr und Polizei baten darum, die Notrufe 112 und 110 nur in dringenden Fällen zu wählen. Die Schwerpunkte der Einsätze lagen im Norden und Osten der Stadt. Meist waren es voll gelaufene Keller oder herabgefallene Äste, die die Einsätzkräfte beschäftigten. Auch einige tief liegende Unterführungen liefen mit Wasser voll. Nach Einschätzungen des Sprechers werde es noch Stunden dauern, bis die Feuerwehr alle Notrufe abgearbeitet habe. 

Testspiel von Union Berlin wird abgebrochen

Der Verkehr auf zwei S-Bahn-Linien musste unterbrochen werden, weil Äste auf den Gleisen lagen. Ein Zug der Linie S2 in Pankow wurde sogar evakuiert. Am U-Bahnhof Birkenstraße in Moabit hielten zeitweise keine Züge mehr. Die Berliner Verkehrsbetriebe twitterten, dass sich Wasser auf dem Bahnsteig angesammelt habe.

In Köpenick wurde das Testspiel zwischen Union Berlin und dem englischen Zweitligisten Queens Park Rangers wegen des Gewitters abgebrochen. Schiedsrichter Henry Müller unterbrach die Partie in der Alten Försterei beim Stand von 0:0 nach 13 Minuten. Nach einer halbstündigen Wartezeit kam der Abbruch. Der Verein versucht die Partie am Montag nachzuholen.

Schon Ende Juni war die Hauptstadt von einem "Jahrhundertregen" getroffen worden. Damals hob die Feuerwehr den Ausnahmezustand erst nach etwa 24 Stunden wieder auf.

Berlin CSD Regen

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tis
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.