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Bohrung erreicht chilenische Bergleute "Camp Esperanza" hofft auf baldige Rettung der Kumpel


Die Bohrungen an einem Rettungsschacht für die seit mehr als zwei Monaten eingeschlossenen chilenischen Bergleute haben ihr Ziel erreicht: Einer von drei Bohransätzen ist zu dem Werkstattraum der Kumpel in 624 Metern Tiefe vorgedrungen.

An der chilenischen Unglücksmine San José haben die Bohrungen die seit mehr als zwei Monaten eingeschlossenen Bergleute erreicht. Die Bohrung eines ersten Rettungsschachtes wurde am Morgen (Ortszeit) abgeschlossen, wie ein AFP-Reporter von dem Bergwerk in der chilenischen Atacama-Wüste berichtete. Die letzten vier Meter Gestein durchstießen die Rettungskräfte mit besonderer Vorsicht, um einen Einsturz des Schachtes zu vermeiden. An der Oberfläche löste die Nachricht von dem Durchbruch bei Angehörigen der Kumpel und Rettungskräften großen Jubel aus.

Allerdings dürften noch mehrere Tage vergehen, ehe alle 33 Bergleute wieder an der Oberfläche sind. Während Gesundheitsminister Jaime Mañalich Dienstag als Tag der Rettung anpeilte, sagte Bergbauminister Laurence Golborne, die Kumpel könnten innerhalb von "drei bis fünf Tagen" nach Fertigstellung des Rettungsschachtes erfolgen. Die Frist hänge noch davon ab, ob der Rettungsschacht zur Stabilisierung mit Metall ausgekleidet werden muss. Die Arbeiter sollten in einem Fahrkorb einzeln aus der Mine geborgen werden, in der sie seit dem 5. August in 700 Meter Tiefe ausharren.

AFP AFP

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