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Sechs Menschen in Kabine: "Wie ein Landeanflug": Aufzug rast plötzlich 84 Etagen in die Tiefe

Was für ein Horror: In Chicago ist ein Fahrstuhl nach einem Defekt vom 95. in den 11. Stock gerast, ehe er sich verkeilte. Für eine der sechs Personen an Bord war es bereits das zweite Mal in 2018, dass sie in einem Aufzug feststeckte.

Chicago - Aufzug - Seil gerissen - Absturz

Blick in einen Aufzugsschacht (Symbolbild)

Picture Alliance

Als ein Seilzug riss, ging es plötzlich im Höchsttempo in die Tiefe: In Chicago ist ein Aufzug eines Wolkenkratzers mit sechs Menschen an Bord vom 95. in den 11. Stock gerast und dort steckengeblieben, berichtet unter anderem die "Chicago Tribune".  Die Menschen in der Kabine hätten angefangen zu schreien, manche hätten geweint. Der Sender CBS berichtete, keiner der Betroffenen sei bei dem Vorfall vom vergangenen Freitag verletzt worden. 

Eine Jura-Studentin, die in der Kabine war und nicht namentlich genannt werden wollte, sagte nach Angaben der "Chicago Tribune": "Es war wirklich holprig." Die rasante Fahrt nach unten habe sich angefühlt wie ein Landeanflug auf Chicago. Ein Mann in der Kabine sagte, es habe plötzlich "Klack Klack Klack Klack Klack" gemacht. 

Helfer mussten für Rettung Loch in Wand schlagen

Die Zeitung berichtete weiter, der Aufzug sei in einem sogenannten blinden Schacht gewesen - ohne Öffnungen für die Feuerwehr, die daher zunächst nach der Kabine habe suchen müssen. Nachdem die Helfer die Kabine dann mit Hilfe einer kleinen Kamera lokalisierten, hätten sie ein Loch in die Betonwand geschlagen. Erst nach fast drei Stunden seien die eingeschlossenen Menschen gerettet worden. 

Eine andere Jura-Studentin in der Kabine sagte nach Angaben der "Chicago Tribune", es sei bereits das zweite Mal in diesem Jahr gewesen, dass sie stundenlang in einem Aufzug in Chicago festgesteckt habe. Ihr erster Gedanke sei gewesen, dass das statistisch unmöglich sei. "Aber ich schätze, der Blitz schlägt doch zwei Mal ein."

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mod / DPA
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