Warum nur sollen nicht alle die GPS-Daten erhalten? Experten zweifeln, dass die Wal-Fahrt gelingt. Die Tour ins offene Meer geht weiter. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Seit Anfang März ist ein Buckelwal vor der deutschen Ostseeküste umhergeirrt und dabei wiederholt gestrandet – erst in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand – daher der Name „Timmy“ – und schließlich am 31. März endgültig vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht (Mecklenburg-Vorpommern). Nun schwimmt der Wal in einer Art stählernem Aquarium und soll an den dänischen Inseln vorbei bis in die Nordsee gebracht werden. Von dort aus schwimmt er dann hoffentlich weiter in den Nordatlantik, seinen eigentlichen Lebensraum im Sommer.
Wal schwimmt in Transport-Barge
Wie Schlepper und Barge vorankommen und ob der von Fachleuten bereits aufgegebene und mutmaßlich schwer kranke Wal überlebt?
Alle Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Moritz Dickentmann
Route der „Fortuna B“ live nachverfolgen
Vom Schlepper „Robin Hood“ hat nach stern-Informationen inzwischen die „Fortuna B“ den Lastkahn mit dem Wal übernommen. Die „Robin Hood“ begleitet den Schleppverband aber noch durch die Ostsee Richtung Norden. Beim Schiffsortungsdienst „Marine Traffic“ können Sie den aktuellen Standort der „Fortuna B“ und der „Robin Hood“ samt ihrer Routen live in der unten stehenden Karte nachverfolgen.
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Thomas Krause
Wal-Transport kommt nun schneller voran
Inzwischen hat die „Fortuna B“ mit dem Wal im Schlepptau auf mehr als 10 km/h „beschleunigt“ und steuert die Nordspitze der dänischen Insel Langeland an.
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Kai Müller
Werden wir das weitere Schicksal verfolgen können?
Zunächst wurde der Wal mit einem Sender ausgestattet, der unter Wasser nicht funktioniert. Die Privatinitiative gab an, mit einem neuen GPS-Sender nachzubessern. Ohne funktionierenden Sender droht unbemerkt zu bleiben, würde das geschwächte Tier binnen Tagen oder Wochen nach dem Freisetzen verenden.
Die Informationen, wo sich der Wal befinde, würden aber nur den Teammitgliedern der Privatinitiative und dem Schweriner Umweltministerium zur Verfügung gestellt, sagt die Rechtsanwältin der Initiative, Constanze von der Meden. Es solle vermieden werden, dass Menschen losführen und nach dem Wal schauten.
Eine langfristige vollständige Dokumentation sei für die Einschätzung der gesamten Maßnahme essenziell, heißt es vom Deutschen Meeresmuseum. „Insbesondere die öffentliche Verfügbarkeit der Trackerdaten in Echtzeit sowie Live-Videomaterial vom Wal während des Transports und während der Freilassung sind grundlegend für eine transparente Vorgehensweise und um wertvolle Erfahrungen für zukünftige Bergungen sammeln zu können.“
Auch das IWC Strandings Expert Panel der Internationalen Walfangkommission betonte die Wichtigkeit solcher Daten, unter anderem um die Intervention im Nachhinein aufzuarbeiten.
Eine langfristig erfolgreiche Rettung ließe sich vermutlich daran festmachen, dass der Wal in den nächsten Jahren in seinen nördlichen Nahrungsgründen, südlichen Paarungsgebieten oder auch dazwischen, während seiner Wanderungen, gesichtet und mittels Foto-ID eindeutig identifiziert werde, heißt es von WDC. „Das wäre ein klares Indiz dafür, dass er seinem natürlichen Verhalten nachkommt.“
Die Informationen, wo sich der Wal befinde, würden aber nur den Teammitgliedern der Privatinitiative und dem Schweriner Umweltministerium zur Verfügung gestellt, sagt die Rechtsanwältin der Initiative, Constanze von der Meden. Es solle vermieden werden, dass Menschen losführen und nach dem Wal schauten.
Eine langfristige vollständige Dokumentation sei für die Einschätzung der gesamten Maßnahme essenziell, heißt es vom Deutschen Meeresmuseum. „Insbesondere die öffentliche Verfügbarkeit der Trackerdaten in Echtzeit sowie Live-Videomaterial vom Wal während des Transports und während der Freilassung sind grundlegend für eine transparente Vorgehensweise und um wertvolle Erfahrungen für zukünftige Bergungen sammeln zu können.“
Auch das IWC Strandings Expert Panel der Internationalen Walfangkommission betonte die Wichtigkeit solcher Daten, unter anderem um die Intervention im Nachhinein aufzuarbeiten.
Eine langfristig erfolgreiche Rettung ließe sich vermutlich daran festmachen, dass der Wal in den nächsten Jahren in seinen nördlichen Nahrungsgründen, südlichen Paarungsgebieten oder auch dazwischen, während seiner Wanderungen, gesichtet und mittels Foto-ID eindeutig identifiziert werde, heißt es von WDC. „Das wäre ein klares Indiz dafür, dass er seinem natürlichen Verhalten nachkommt.“
„Insbesondere die öffentliche Verfügbarkeit der Trackerdaten in Echtzeit sowie Live-Videomaterial vom Wal während des Transports und während der Freilassung sind grundlegend für eine transparente Vorgehensweise“Deutsches Meeresmuseum
Der Wal in einem gefluteten Lastschiff kurz vor der dänischen Grenze (Aufnahme aus einem Flugzeug). Philip Dulian / DPA
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Kai Müller
Wie geht es dem Tier aktuell?
„Pudelwohl“ fühle der Wal sich in der Barge, verlautbart Backhaus, nachdem das geschwächte Tier erfolgreich in das Stahlbecken getrieben war. So manchem Experten dürften ob dieser Bemerkung die Haare zu Berge gestanden haben.
Der Gesundheitszustand des Wals sei grundsätzlich schon nicht gut, sagt Meeresbiologe Ritter. „Das sagen alle, auch die Befürworter der Rettungsaktion.“ Es gebe eine lange, traumatische Vorgeschichte. Das Tier habe sich in Netzen verfangen, sei wochenlang herumgeirrt und habe fünf Selbststrandungen hinter sich. „Das sind deutliche Zeichen, dass der Wal alles andere als fit ist.“
Das beobachtete Verhalten des Tieres sei insgesamt stark passiv, heißt es auch vom Deutschen Meeresmuseum. „Im Vergleich dazu zeigen gesunde Bartenwale, insbesondere Buckelwale, ein deutlich aktiveres Bewegungs- und Verhaltensrepertoire, einschließlich dynamischer Schwimm- und Sprungbewegungen.“
Nach dem anhaltenden Trubel direkt am Wal in den vergangenen zwei Wochen könnte der Transport das Tier noch einmal mehr stressen, ist Ritter überzeugt. „Was mir Sorgen macht, ist die Lautstärke“, sagt er. Am Vormittag fuhr der Schlepper mit dem Stahlbecken zum Beispiel durch den viel befahrenen Fehmarnbelt. Wale und Delfine lebten in einer Welt des Schalls. „Die sind da extrem empfindlich.“
Der mehrtägige Transport sei so, als würde man einem Menschen drei Tage lang eine helle Lampe ins Gesicht halten, ergänzt er.
Der Gesundheitszustand des Wals sei grundsätzlich schon nicht gut, sagt Meeresbiologe Ritter. „Das sagen alle, auch die Befürworter der Rettungsaktion.“ Es gebe eine lange, traumatische Vorgeschichte. Das Tier habe sich in Netzen verfangen, sei wochenlang herumgeirrt und habe fünf Selbststrandungen hinter sich. „Das sind deutliche Zeichen, dass der Wal alles andere als fit ist.“
Das beobachtete Verhalten des Tieres sei insgesamt stark passiv, heißt es auch vom Deutschen Meeresmuseum. „Im Vergleich dazu zeigen gesunde Bartenwale, insbesondere Buckelwale, ein deutlich aktiveres Bewegungs- und Verhaltensrepertoire, einschließlich dynamischer Schwimm- und Sprungbewegungen.“
Nach dem anhaltenden Trubel direkt am Wal in den vergangenen zwei Wochen könnte der Transport das Tier noch einmal mehr stressen, ist Ritter überzeugt. „Was mir Sorgen macht, ist die Lautstärke“, sagt er. Am Vormittag fuhr der Schlepper mit dem Stahlbecken zum Beispiel durch den viel befahrenen Fehmarnbelt. Wale und Delfine lebten in einer Welt des Schalls. „Die sind da extrem empfindlich.“
Der mehrtägige Transport sei so, als würde man einem Menschen drei Tage lang eine helle Lampe ins Gesicht halten, ergänzt er.
„Was mir Sorgen macht, ist die Lautstärke“Meeresbiologe Fabian Ritter
Fabian Ritter, Meeresbiologe und Walforscher. Serdar Dogan / DPA
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Kai Müller
Wo soll der Wal freigesetzt werden?
Letzter Stand war nach Angaben aus dem Team der Privatinitiative, dass der Wal in der Nordsee ins Wasser gelassen werden soll – wo genau, stehe noch nicht fest. Experten sehen große Risiken für das Tier: „Es ist sehr geschwächt und findet im offenen Meer keine Möglichkeit, sich abzulegen“, heißt es vom Deutschen Meeresmuseum. Es bestehe die Gefahr, dass es ertrinke.
Auch die Experten der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) sind der Ansicht, dass mit dem Hinaustreiben die wirklich heikle Phase bevorsteht. „Uns ist nicht bekannt, wie die Freilassung und Wiedereingliederung des Wals in seinen eigentlichen Lebensraum genau geplant ist“, heißt es.
„Ohne weitere Informationen dazu wirkt es aktuell so – und hier verwenden wir ein Bild, um es zu veranschaulichen –, als würde man jemanden, der sich wochenlang im Hospiz befand, nun vor die Tür setzen und sich selbst überlassen.“ Es sei zu hoffen, dass die private Initiative für die Freisetzung ein Konzept entwickelt hat.
Nach der Rückreise vom Äquator zögen die Buckelwale, zu deren Population der Poeler Wal gehöre, in die kalten Gewässer des Nordatlantiks. „Wenn er in der Nordsee freigelassen wird, steht ihm somit noch eine Weiterreise in den Atlantik bevor, die er eigenständig schaffen muss“, erklärt WDC.
Insbesondere die Nordsee berge viele Gefahren wie Lärm, Fischerei und Schiffsverkehr. „Aber auch im Atlantik sind Wale und Delfine nicht sicher vor menschlichen Aktivitäten.“
Auch die Experten der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) sind der Ansicht, dass mit dem Hinaustreiben die wirklich heikle Phase bevorsteht. „Uns ist nicht bekannt, wie die Freilassung und Wiedereingliederung des Wals in seinen eigentlichen Lebensraum genau geplant ist“, heißt es.
„Ohne weitere Informationen dazu wirkt es aktuell so – und hier verwenden wir ein Bild, um es zu veranschaulichen –, als würde man jemanden, der sich wochenlang im Hospiz befand, nun vor die Tür setzen und sich selbst überlassen.“ Es sei zu hoffen, dass die private Initiative für die Freisetzung ein Konzept entwickelt hat.
Nach der Rückreise vom Äquator zögen die Buckelwale, zu deren Population der Poeler Wal gehöre, in die kalten Gewässer des Nordatlantiks. „Wenn er in der Nordsee freigelassen wird, steht ihm somit noch eine Weiterreise in den Atlantik bevor, die er eigenständig schaffen muss“, erklärt WDC.
Insbesondere die Nordsee berge viele Gefahren wie Lärm, Fischerei und Schiffsverkehr. „Aber auch im Atlantik sind Wale und Delfine nicht sicher vor menschlichen Aktivitäten.“
„Ohne weitere Informationen dazu wirkt es aktuell so – und hier verwenden wir ein Bild, um es zu veranschaulichen –, als würde man jemanden, der sich wochenlang im Hospiz befand, nun vor die Tür setzen und sich selbst überlassen“Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation
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Kai Müller
Was vermuten Experten zum Ausgang?
Der Poeler Buckelwal war Anfang März erstmals in der Ostsee gesehen worden. In den etwa 60 Tagen seither lag er zu rund zwei Dritteln der Zeit in Flachwasserzonen.
„In verschiedenen Regionen der Welt ist dokumentiert, dass Großwale bei ausgeprägter Erschöpfung vermehrt flache Küstengewässer mit weichem Untergrund aufsuchen“, erklärt das Deutsche Meeresmuseum.
Als der Wal sich noch frei in den Gewässern von Mecklenburg-Vorpommern bewegte, suchte er bereits ausschließlich Küsten- und Flachwassergewässer auf.
Die Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) betont: „Von einer Rettung kann man erst sprechen, wenn sich der Wal zurück im Nordatlantik befindet und dort langfristig überlebt; sich seine Haut wieder vollständig erholt hat; er wieder eigenständig auf Nahrungssuche geht und an Gewicht zunimmt; und seinem natürlichen Verhalten nachgeht.“
Nach WDC-Einschätzung hat der Wal keine langfristigen Überlebenschancen. Das Tier werde nach dem Freisetzen kaum überleben, hieß es auch von der Internationalen Walfangkommission (IWC).
„In verschiedenen Regionen der Welt ist dokumentiert, dass Großwale bei ausgeprägter Erschöpfung vermehrt flache Küstengewässer mit weichem Untergrund aufsuchen“, erklärt das Deutsche Meeresmuseum.
Als der Wal sich noch frei in den Gewässern von Mecklenburg-Vorpommern bewegte, suchte er bereits ausschließlich Küsten- und Flachwassergewässer auf.
Die Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) betont: „Von einer Rettung kann man erst sprechen, wenn sich der Wal zurück im Nordatlantik befindet und dort langfristig überlebt; sich seine Haut wieder vollständig erholt hat; er wieder eigenständig auf Nahrungssuche geht und an Gewicht zunimmt; und seinem natürlichen Verhalten nachgeht.“
Nach WDC-Einschätzung hat der Wal keine langfristigen Überlebenschancen. Das Tier werde nach dem Freisetzen kaum überleben, hieß es auch von der Internationalen Walfangkommission (IWC).
„Von einer Rettung kann man erst sprechen, wenn sich der Wal zurück im Nordatlantik befindet und dort langfristig überlebt; sich seine Haut wieder vollständig erholt hat; er wieder eigenständig auf Nahrungssuche geht und an Gewicht zunimmt; und seinem natürlichen Verhalten nachgeht.“Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation
Der Wal wird am Mittwoch von zwei Schleppern in einem gefluteten Lastschiff transportiert (Aufnahme aus einem Flugzeug). Philip Dulian / DPA
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Kai Müller
Liebe Leserinnen und Leser,
für heute beenden wir damit die Live-Berichterstattung vor Ort. Sämtliche Neuigkeiten rund um den Wal erfahren Sie natürlich trotzdem weiterhin hier im Blog.
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Kai Müller
Ende gut, alles gut?
Jubel, Umarmungen, Tränen: Nachdem der Wal am Dienstag erfolgreich in die Barge getrieben war, kann man den Eindruck gewinnen, die Aktion sei nun mit vollem Erfolg abgeschlossen. „Der Versuch ist gelungen“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus.
Tatsächlich war das Verladen aber nur ein Zwischenschritt: Noch muss der Wal den tagelangen Transport um die Nordspitze Dänemarks herum durch das Skagerrak überstehen – und vor allem muss er langfristig überleben.
Nach der langen Liegezeit sei fraglich, ob der Wal noch normal schwimmen und tauchen könne, sagt der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter. Auch die Frage nach der Nahrungsaufnahme stelle sich wegen der in seinem Maul gefundenen Netzteile.
Aus Gewässern vor Großbritannien und Kanada sei bekannt, dass Bartenwale, die Netzreste in ihren Barten haben, die Nahrungsaufnahme vollständig verweigern, heißt es vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. „In diesen Gebieten strandeten auch Bartenwale, die große Mengen an Netzresten im Magen hatten, was die Nahrungsaufnahme ebenfalls verhinderte.“
Tatsächlich war das Verladen aber nur ein Zwischenschritt: Noch muss der Wal den tagelangen Transport um die Nordspitze Dänemarks herum durch das Skagerrak überstehen – und vor allem muss er langfristig überleben.
Nach der langen Liegezeit sei fraglich, ob der Wal noch normal schwimmen und tauchen könne, sagt der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter. Auch die Frage nach der Nahrungsaufnahme stelle sich wegen der in seinem Maul gefundenen Netzteile.
Aus Gewässern vor Großbritannien und Kanada sei bekannt, dass Bartenwale, die Netzreste in ihren Barten haben, die Nahrungsaufnahme vollständig verweigern, heißt es vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. „In diesen Gebieten strandeten auch Bartenwale, die große Mengen an Netzresten im Magen hatten, was die Nahrungsaufnahme ebenfalls verhinderte.“
„Der Versuch ist gelungen“Till Backhaus
Till Backhaus, Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, informiert auf einer Pressekonferenz über den möglichen weiteren Ablauf der Rettungsaktion. Bernd Wüstneck / DPA
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Martin Thiele
Reporter Bastian Vollmer verschafft aus der Luft einen Eindruck vom Buckelwal. Der Transport verläuft bisher reibungslos – und passiert derzeit die Insel Fehmarn.
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Kai Müller
Wal bekommt neuen GPS-Sender – aber Retter wollen Daten geheim halten
Der Buckelwal wird derzeit in der Transport-Barge mit einem GPS-Senderchip ausgestattet, um ihn nach einer geplanten Auswilderung verfolgen zu können. Die Informationen, wo sich der Wal befinde, würden den Initiatoren der Aktion und dem Schweriner Umweltministerium, nicht aber der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, sagt die Rechtsanwältin der privat finanzierten Rettungsinitiative, Constanze von der Meden, bei einer Pressekonferenz auf der Insel Poel.
„Wir wollen keinen Waltourismus generieren.“ Es solle vermieden werden, dass Menschen losführen und nach dem Wal schauten. Der neue Sender sei aus den USA eingeflogen worden und werde in diesen Stunden angebracht. Der Tracker sei nicht vorher an dem Tier festgemacht worden, um das Risiko zu vermeiden, dass er bei der eigentlichen Bergungsaktion in die Barge wieder abgegangen wäre.
„Wir wollen keinen Waltourismus generieren“Rechtsanwältin Constanze von der Meden
Der Wal, kurz bevor er auf die Barge schwimmt. NonstopNews / Action Press
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Kai Müller
Der Meeresbiologe Fabian Ritter über die beispiellose Aktion für den Buckelwal in der Ostsee: „Dass sich das zu einem Drama entwickelt, konnte keiner wissen.“
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Kai Müller
Noch zwei Tage werde der Wal unterwegs sein, ergänzt Backhaus.
Die Big-Packs der Rettung hier in Poel würden derzeit wieder entfernt.
Damit ist die Pressekonferenz beendet.
Die Big-Packs der Rettung hier in Poel würden derzeit wieder entfernt.
Damit ist die Pressekonferenz beendet.
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Kai Müller
Die an der Rettung beteiligte Veronika Bohnsack (Mutter von Felix Bohnsack) geht in einem weiteren Statement auf die Kritik an der Walrettung ein.
Sie sei der festen Meinung, eine Rettung sei – wie geschehen – in jedem Fall die bessere Herangehensweise gewesen, als das wilde Tier einfach nur sich selbst zu überlassen.
Sie sei der festen Meinung, eine Rettung sei – wie geschehen – in jedem Fall die bessere Herangehensweise gewesen, als das wilde Tier einfach nur sich selbst zu überlassen.
Veronika Bohnsack. Kai Müller / stern
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Kai Müller
Der technische Einsatzleiter der Retterinitiative, Felix Bohnsack, sagt, er sei jederzeit wieder für eine Walrettung bereit. Wo auch immer diese nötig sei.
Felix Bohnsack. Kai Müller / stern
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Kai Müller
Der DLRG-Leiter vor Ort vergleicht die Situation der Wal-Rettung mit der Corona-Lage. Die Herausforderungen seien für ihn vergleichbar gewesen.
Er selbst spricht von seinen Freudentränen, als man „Hope“, wie er den Wal nennt, erfolgreich in die Barge gebracht habe.
Er selbst spricht von seinen Freudentränen, als man „Hope“, wie er den Wal nennt, erfolgreich in die Barge gebracht habe.
Olliver Bartelt. Kai Müller / stern
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DPA