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Das Unglück der "Costa Concordia": Erst die Menschen, dann das Öl

Während Bergungsmannschaften nach Überlebenden im Schiffswrack der "Costa Concordia" suchen, sollen Tauchexperten eine Umweltkatastrophe verhindern. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Von Peter Mayer, Giglio, DPA

Der dumpfe Knall einer Unterwasserexplosion schallt über die Bucht von Porto Giglio. Es ist der vierte an diesem Dienstagmorgen. Die Explosion kommt vom Wrack der "Costa Concordia". Experten versuchen, Löcher in die Wände und Böden des am Freitag havarierten Kreuzfahrtschiffs zu sprengen und schwere Möbelstücke und andere Trümmer aus dem Weg zu schaffen. Dies soll den Rettern die Suche nach Vermissten auf dem riesigen Luxusdampfer erleichtern.

In wenigen Stunden wollen die Sprengstoffexperten mit ihrer Arbeit fertig sein. Dann beginnt die gefährliche Arbeit für Taucher Rene Robben und seine Männer. Der Holländer zieht an seiner Zigarette, während er eine letzte Einsatzbesprechung abhält. Wie viele Glimmstängel er heute schon geraucht hat, weiß Robben nicht. Der untersetzte Chef des Teams von Spezialtauchern strahlt professionelle Ruhe aus: Das ist nicht sein erstes Wrack.

"Ein Schiff ist ein Schiff"

Die Taucher wollen mit einem Motorboot zur "Costa Concordia" fahren, die wenige 100 Meter vor der Küste liegt und noch bis zu 2400 Tonnen Diesel- und Schweröl in den Tanks haben soll. Der Treibstoff muss abgepumpt werden, sonst droht eine Umweltkatastrophe. Doch zunächst hat die Arbeit der Retter Vorrang, die versuchen, sich Zugang ins Innere des 290 Meter langen Wracks zu verschaffen.

Das Schiff war am Freitagabend mit mehr als 4200 Menschen an Bord nahe der Insel Giglio gekentert. Der Kapitän wird für das Unglück verantwortlich gemacht, weil er zu nah an die Küste heran gefahren sein soll. Vier Tage nach dem Unglück wird weiterhin nach Vermissten gesucht.

Das italienische Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere, der Besitzer des Unglücksschiffes, hat Robbens Arbeitgeber, die niederländische Bergungsfirma Smit mit der Beseitigung des Treibstoffs beauftragt. Die Firma war bereits an der Bergung der gekenterten Ärmelkanalfähre "Herald of Free Enterprise" im Jahr 1987 beteiligt. Bei dem Schiffsunglück starben damals 193 Menschen.

Bergungsarbeiten von bis zu einem Jahr

"Ein Schiff ist ein Schiff", antwortet Robben auf die Frage ob dies für ihn eine besonders heikle Mission sei. "Die Prozedur ist klar. Zuerst birgt man das Öl und dann das Wrack." Bei der "Concordia" könne es mehrere Wochen dauern, bis der Treibstoff vollständig aus den Tanks entfernt sei, sagt Marineingenieur Jan Van de Garde. "Und dann, drei Monate, sechs Monate oder sogar ein Jahr, um das Wrack zu bergen. Wie lange genau das weiß nur Gott."

Der wichtigste Teil der Bergungsarbeiten finde im Kopf statt, erklärt der erfahrene Marineingenieur, der seit 30 Jahren für die Bergungsfirma im Einsatz ist. Alles stehe und falle mit umsichtiger Planung und dem genauen Befolgen der Prozeduren.

Die Taucher müssen zuerst entscheiden, wo gebohrt werden soll. Dann könne der Treibstoff in spezielle Behälter abgepumpt werden, erklärt Robben. Je länger der Treibstoff im Schiff bleibe, desto größer das Risiko eines Lecks, fürchten Experten. Ausgetretenes Öl könnte die Gewässer um Giglio verseuchen, wo sich ein Schutzgebiet für Delfine und Tümmler befindet. Aber noch müssen die Taucher abwarten. Die Arbeit der Retter geht vor. Rauer Seegang, in dem der Kreuzer mehrere Zentimeter sank, hat bereits zweimal zum Abbruch der Rettungsarbeiten geführt. Sollte die "Costa Concordia" sinken, würde dies das Abpumpen des Treibstoffs "sehr verkomplizieren", sagt Van de Garde.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(