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England Aktivisten sabotieren Jagd - Reiterin verprügelt Tierschützer mit Gerte

Eine Jagdteilnehmerin prügelt mit einer Reitgerte auf Aktivisten ein. Dieses Video hat eine Gruppe britischer Jagdgegner auf Facebook veröffentlicht. Die Jagd auf Tiere zu Unterhaltungszwecken - das ist aus Sicht vieler Tierfreunde inakzeptabel. Es gibt Aktivisten, die gezielt Jagdstörung betreiben - also versuchen, Jäger an der Tötung von Tieren zu hindern. Die Gruppe Brighton Hunt Saboteurs verfolgt eine Jagdgesellschaft im Süden Englands. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Fuchsjagd ein beliebter Zeitvertreib des britischen Adels und der gesellschaftlichen Oberschicht. Dabei werden die Füchse mit Hunden gehetzt. Diese Praxis ist seit 2005 in England und Wales verboten. Stattdessen verfolgen die Jagdgesellschaften nun eine künstlich gelegte Geruchsspur. Aktivisten werfen den Jägern allerdings vor, unter diesem Deckmantel in Wirklichkeit trotzdem Füchse oder andere Tiere zu jagen. Die Aktion der Jagdgegner eskaliert allerdings. Eine Reiterin versucht die Aktivisten einzuschüchtern und reitet auf sie zu. Ein Mann greift nach den Zügeln. Da rastet die Frau aus und schlägt mit ihrer Reitgerte zu. Wieder und wieder prügelt sie auf den Aktivisten ein, der die Zügel nicht loslassen will. Das Video wird bei Facebook kontrovers diskutiert. Die Aktivisten bekommen viel Zuspruch. Es gibt aber auch Stimmen, die die Aktion verurteilen - und das Verhalten der Jäger verteidigen.
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Die traditionelle Fuchsjagd ist in England seit Jahren verboten, inzwischen jagen Hunde und Reiter einer künstlichen Fährte hinterher. Doch Tierschützer glauben das nicht. Als Aktivisten eine Jagd stören, rastet eine Reiterin aus.


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