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Erdbeben- und Tsunamikatastrophe Fast 15.000 Tote und Vermisste in Japan


Die Zahl der Opfer nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan steigt unaufhörlich. Die Behörden melden inzwischen fast 15.000 Tote und Vermisste. 5321 Todesopfer konnten bisher geborgen werden. In den kommenden Tagen dürften die Zahlen noch einmal deutlich steigen.

Sechs Tage nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe ist die Zahl der Toten und Vermissten auf 14.650 angestiegen. Bislang seien 5321 Todesopfer bestätigt worden, teilte die Polizei am Donnerstag in Tokio mit. 9329 Menschen würden noch vermisst. Außerdem seien bei der Katastrophe am Freitag vergangener Woche knapp 2400 Menschen verletzt worden. Wenige Stunden zuvor hatte die Polizei noch von fast 5200 Toten und gut 8600 Vermissten gesprochen.

Medienberichten zufolge dürfte die Opferbilanz noch deutlich steigen. Am Mittwoch hatte der Bürgermeister der Küstenstadt Ishinomaki in der am stärksten betroffenen Präfektur Miyagi gesagt, die Zahl der Vermissten dort liege wahrscheinlich bei mehr als 10.000, wie Kyodo berichtete. Bereits am Samstag hatte der Sender NHK berichtet, allein in der Hafenstadt Minamisanriku in derselben Präfektur würden rund 10.000 Menschen vermisst.

Am Freitag vergangener Woche hatte das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans den Nordosten des Landes erschüttert. Es hatte eine Stärke von 9,0. Auf das Beben folgte ein gewaltiger Tsunami. Die bis zu zehn Meter hohe Riesenwelle spülte tausende Häuser, Autos und Schiffe weg.

cjf/AFP AFP

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