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Erdbeben in Japan: Erneutes Beben im Nordosten des Inselreichs

Der Nordosten Japans kommt nicht zur Ruhe: Ein weiteres Beben mit seinem Zentrum in der Provinz Miyagi erschütterte das Land.

Knapp drei Wochen nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im Nordosten Japans ist die Region am Donnerstag erneut von einem Erdstoß erschüttert worden. Das Beben habe eine Stärke von 6,2 gehabt, teilte die US-Erdbebenwarte mit. Es ereignete sich demnach um 04.15 Uhr Ortszeit (09.15 Uhr MESZ) rund 417 Kilometer nordöstlich von Tokio in einer Tiefe von 39,6 Kilometern. Das Epizentrum habe sich vor der Küste der Präfektur Miyagi befunden. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben, wie die japanische Meteorologie-Behörde erklärte.

Am 11. März hatte ein Beben der Stärke 9,0 die Region erschüttert und einen Tsunami mit meterhohen, zerstörerischen Flutwellen ausgelöst. Knapp 28.000 Menschen starben oder werden vermisst. Die Zahl der bestätigten Todesopfer beläuft sich nach vorläufigen Angaben auf 11.417. Das Beben löste eine Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima 1 auf, das bisher nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Informationen zur aktuellen Entwicklung in Japan finden Sie im stern.de-Liveticker.