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Tierquälerei Einbruch in Zoo: Kinder steinigen Flamingo zu Tode

Flamingo
Der Flamingo wurde 16 Jahre alt (Symbolfoto)
© picture-alliance
Es müssen schlimme Szenen gewesen sein, die sich in einem Zoo in Tschechien abgespielt haben: Drei Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren haben eine Gruppe Flamingos mit Steinen und Tritten so schwer misshandelt, dass ein Tier starb.

Drei Kinder im Alter von fünf, sechs und acht Jahren haben in einem tschechischen Zoo eine Gruppe Flamingos brutal attackiert und einen von ihnen getötet. Wie US-Medien berichten, brachen die drei Jungen in den Jihlava Zoo ein und bewarfen die Vögel dann mit Steinen. Am Ende attackierten sie die Tiere noch direkt und traten sie mit Füßen.

Einer der Flamingos starb an den Misshandlungen. Das Tier wurde nur 16 Jahre alt. Laut "CNN" war es ein männlicher Vogel, der acht Junge hinterlässt. "Es ist sehr traurig, weil Flamingos eigentlich sehr alt werden können", zitiert der Sender einen Sprecher des Zoos. "Sie leben normalerweise 30 bis 40 Jahre, in Zucht sogar 70 bis 80 Jahre." Ein weiterer Flamingo habe schwere Verletzungen erlitten und werde derzeit behandelt. Auch die anderen Tiere hätten unter dem Angriff gelitten und stünden unter schwerem Stress. Fotos, die im Internet kursieren, zeigen den verendeten Flamingo in sich zusammengesackt, mit abgeknicktem Kopf und geschlossenen Augen.

Zwei Kinder wurden geschnappt

Mitarbeiter des Zoos hatten Geräusche gehört und waren dann zum Tatort geeilt. Als sie ankamen, versuchten die Kinder zu fliehen. Zwei konnten festgehalten werden, das dritte entwischte. Was mit den Jungen nun passiert, ist unklar. Der Fall liege in den Händen der Polizei, sagte der Zoo-Sprecher.

Es ist bereits das zweite Mal in kurzer Zeit, dass ein Tier von Menschen zu Tode gesteinigt wird. Erst Anfang März wurde bekannt, dass Besucher eines Zoos in Tunis ein Krokodil in seinem Gehege mit Steinen beworfen hatten, bis das Tier starb. Die Stadtverwaltung sprach damals von einem brutalen Akt. Das Krokodil sei an inneren Blutungen gestorben, hatte es in einem sozialen Netzwerk geheißen. Auch damals gab es traurige Fotos des toten Tieres - das Krokodil war mit blutverschmiertem Kopf zu sehen. Daneben lagen zwei große Steine, an denen ebenfalls Blut klebte.

car

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