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Türkischer See Verdurstet oder vergiftet? Mysteriöses Massensterben von Flamingos

Sehen Sie im Video: Anblick des Grauen – das mysteriöse Massensterben der Flamingos.




Es ist ein Anblick des Grauens, der sich einem Tierfilmer in der Türkei kürzlich bot. Mit einer Drohne filmte er Luftaufnahmen von verendeten Flamingos so weit das Auge reichte. Die toten Tiere lagen auf dem Boden des ausgetrockneten Sees Tuz Gölü. Der türkische Landwirtschaftsminister Bekir Pakdemirli widersprach jedoch der Annahme, dass die Tiere durch Vergiftung ums Leben kamen: "Vermutlich handelte es sich um bis zu 1.000 tote Flamingos. Einer Analyse der tiermedizinischen Abteilung der Selcuk Universität nach, gibt es keinerlei Anzeichen für eine Vergiftung. Dadurch, dass weniger Wasser da, mussten wir den Tod der Flamingos zur Kenntnis nehmen. Dabei handelte es sich um Flamingos, die nicht fliegen konnten. Ich möchte betonen, dass es keinen direkten oder indirekten Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und einem Brunnen in der Gegend oder der landwirtschaftlichen Bewässerung gibt." Der Tuz Gölü ist ein Salzsee in der Türkei und der zweitgrößte See des Landes. Mit rund 30 % Salzanteil ist er einer der salzhaltigsten Seen der Welt. Er liegt im trockenen Hochland zwischen Ankara, Konya und Aksaray. Der Salzsee hat keinen Abfluss und wird durch Niederschläge und Grundwasser gespeist.
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Ein Tierfilmer hat mit seiner Drohne 1000 tote Flamingos dokumentiert. Die Tiere lagen auf dem Boden des ausgetrockneten Sees Tuz Gölü. Behörden haben den Fall untersucht und sagen, dass die Tiere verdurstet sind.

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