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Schock in Calais: Guten Morgen, Meister Petz! Flüchtlinge knacken Lkw und stoßen auf Eisbär

Ein hungriger Polarbär gilt als gefährlichstes Raubtier der Erde. Niemand sollte ihm zu nahe kommen. Aber genau das ist einer Gruppe von Migranten bei Calais passiert.

Im Lkw kamen die Besucher dem Bären ziemlich nahe.

Im Lkw kamen die Besucher dem Bären ziemlich nahe.

Vor der Abfertigung in Calais stauen sich die LKW. Immer wieder versuchen verzweifelte Migranten in einen Truck zu kommen, um so illegal nach England einzureisen. Tatsächlich haben sie keine Chance, unerkannt zu bleiben, da die Abfertigungsspuren ausgeleuchtet und von Kameras überwacht werden.

Aus der Traum: Die Polizei räumt den Lkw.

Aus der Traum: Die Polizei räumt den Lkw.

So wurde auch das Malheur dieser Gruppe gefilmt. Den Männern gelang es relativ schnell,  den LKW aufzubrechen, da er nicht wie andere Trucks besonders gesichert wurde.

Kaum hatten sie das Tor geöffnet, wussten sie auch, warum der Fahrer so sorglos war. Im Laderaum befand sich ein ausgewachsener Eisbär. Glücklicherweise steckte der Bär Nissan in einem weiteren Käfig, so sind die Einbrecher mit einem Schreck - aber auch mit dem Leben davon gekommen. Einige flüchteten entsetzt, aber drei Personen ließen sich von Nissan nicht abschrecken. Im Gegenteil: Sie versuchten, sich hinter Nissans Käfig zu verstecken.

Diese Anblick blieb den Besuchern erspart: Erst im Park durfte Nissan seinen Käfig verlassen.

Diese Anblick blieb den Besuchern erspart: Erst im Park durfte Nissan seinen Käfig verlassen.


Nissan hatte zu dem Zeitpunkt schon eine lange Reise hinter sich. Zuvor lebte der Bär in einem Privatzoo in Moskau. Allerdings mehr schlecht als recht. Der Yorkshire Wildlife Park kaufte ihn aus seinem Elend frei. Von Moskau nach Frankfurt reiste Nissan in einem Frachtflugzeug, den Rest der Strecke wurde er mit dem LKW transportiert. In seiner neuen Heimat warteten der 15 Jahre alte Bär Viktor und das Jungtier Pixel auf ihn. Ein Sprecher des Zoos versicherte, dass der Bär die Störung seiner Nachtruhe gut verdaut hätte: "Nissan geht es gut. Er lebt sich prima bei uns ein." Soviel Glück hatten die illegalen Migranten nicht. Ihnen nützte ihr Mut nichts. Nachdem sie den Truck geknackt hatten, dauerte es nur zehn Minuten, bis die französische Polizei sie wieder aus ihrem Versteck holte.