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Frankfurt/Main: Sechs Verletzte durch Pinkelpause an der Autobahn

Ein Betrunkener, der auf dem Standstreifen der A3 eine Pinkelpause einlegte, hat einen Unfall mit sechs Verletzten verursacht: Ein anderer Wagen fuhr ungebremst in das abgestellte Auto.

Mit einer Pinkelpause an der Autobahn A3 bei Frankfurt hat ein betrunkener Autofahrer am Samstagmorgen einen Unfall mit sechs Verletzten verursacht. Eine fünfköpfige Familie erlitt leichte Verletzungen. Ein Mitfahrer des Autofahrers, der mit 1,36 Promille am Steuer saß, wurde schwer verletzt. Das berichtete die Polizei am Sonntag.

Der 29 Jahre alte Mann hatte kurz vor dem Frankfurter Kreuz in Richtung Würzburg verbotenerweise auf dem Standstreifen gehalten. Das nachfolgende Auto, in dem die Familie aus Offenbach saß, raste ersten Ermittlungen zufolge ungebremst in den stehenden Pkw. Ob der Fahrer das geparkte Fahrzeug nicht sehen konnte, ist unklar.

Durch die Wucht der Kollision wurde das stehende Auto über drei Fahrstreifen gegen eine Wand geschleudert. Dabei wurde einer der drei Mitfahrer des 29-Jährigen schwer verletzt, die beiden anderen kamen mit dem Schrecken davon. Die leicht verletzten Insassen des anderen Wagens, neben den Eltern auch die Kinder im Alter von 4, 15 und 18 Jahren, kamen ins Krankenhaus. Der Führerschein des 29-Jährigen wurde sichergestellt. Die Autobahn war wegen der Bergungsarbeiten zeitweilig ganz gesperrt.

tkr/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.