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Gerichtsanhörung in Colorado: Anwälte erklären Aurora-Schützen für psychisch krank

Kann der Todesschütze von Aurora für sein Tat verantwortlich gemacht werden? Nach Ansicht der Anwälte von James Holmes offenbar nicht. Sie erklärten ihren Mandanten vor Gericht für psychisch krank.

Die Anwälte des mutmaßlichen Kino-Schützen von Aurora, James Holmes, haben die Staatsanwaltschaft beschuldigt, ihnen raschen und vollen Zugang zu den Ermittlungsunterlagen zu verweigern. Ein vollständiger Einblick sei aber nötig, um den Gesundheitszustand ihres Mandanten voll einschätzen zu können, argumentierten die Verteidiger der "Denver Post" zufolge am Donnerstag in einer Gerichtsanhörung in Centennial (US-Staat Colorado).

Holmes sei psychisch krank, und die Verteidiger könnten die Art und das Ausmaß der Störung erst dann untersuchen, wenn sie Zugang zu allen Akten bekämen. Die Anklagevertreter ihrerseits argumentierten nach Angaben der Zeitung, dass sie noch dabei seien, Interviews zu führen und Expertengutachten einzuholen.

Holmes wirkt angeblich "etwas wacher"

Es war bereits die dritte Anhörung nach dem Blutbad in Aurora bei der Premiere des neuen "Batman"-Films "The Dark Knight Rises" am 20. Juli. Holmes hatte das Feuer wahllos auf Kinobesucher eröffnet und zwölf Menschen getötet. Fast 60 weitere wurden verletzt. Holmes war bei der Anhörung dabei, Kameras wurden im Saal nicht zugelassen. Eine Augenzeugin vom Sender CNN schilderte, der 24-Jährige habe etwas wacher gewirkt als bei den vorausgegangen Anhörungen.

Die Ermittler haben bislang 2677 Seiten Beweismaterial zusammengetragen. Vor Gericht diskutierten Anklage und Verteidigung am Donnerstag auch darüber, ob die richterliche Anordnung zur Geheimhaltung der Ermittlungsakten aufrecht erhalten werden soll. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dies diene ihren Ermittlungen. Die Verteidigung erklärte, auch ihr Mandant profitiere von der Nichtveröffentlichung, da sie seine Chancen auf einen fairen Prozess erhöhe.

Holmes war bei einer Psychiaterin, die auf Schizophrenie und andere psychische Erkrankungen spezialisiert ist, in Behandlung. Sie soll einem Medienbericht zufolge bereits Wochen vor der Tat vor ihrem Patienten gewarnt haben.

dho/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.