HOME

Havariertes Kreuzfahrtschiff: "Costa Concordia" verlässt Giglio

Die verunglückte "Costa Concordia" hat ihre letzte Reise angetrten. Am Vormittag begannen Schlepper damit, das Wrack in Richtung Genua zu bugsieren, wo es verschrottet wird.

Die "Costa Concordia"hat ihre letzte Reise angetreten. Am Mittwochvormittag kurz nach 11 Uhr wurde das vor zweieinhalb Jahren vor der Toskana-Insel gesunkene Kreuzfahrtschiff von Schleppern auf den Weg nach Genua gebracht, wo es verschrottet werden soll.

Nach Angaben eines Technikers bewegt sich das Schiff mit einer Geschwindigkeit von fast zwei Knoten (3,7 Stundenkilometern) vorwärts. Es wird am Sonntag in Genua erwartet. Bei dem Schiffsunglück waren vor zweieinhalb Jahren 32 Menschen gestorben, darunter zwölf Deutsche.

Geplant ist, dass das Wrack gegen Mittag den Hafen Giglios verlässt. Bereits am Nachmittag könnte es dann auf der geplanten Route Kurs Richtung Norden nehmen. Rund 350 Kilometer lang ist die Strecke bis nach Genua, die Route könnte jedoch noch kurzfristig angepasst werden, wenn sich die Wettervorhersage ändert.

Zehn Schiffe begleiten die "Costa Concordia"

Die größte Gefahr für das stark beschädigte Schiff sind starke Winde und hohe Wellen auf dem offenen Meer. Ingenieur Franco Porcellacchia ist dennoch optimistisch. "Wir haben die Sicherheit, auch unter extremen Bedingungen navigieren zu können", erklärte er.

Gemeinsam mit den vier Schleppern begleitet ein Konvoi aus zehn weiteren Schiffen die "Costa Concordia". Neben der Küstenwache und Umweltschützern sind zahlreiche Spezialschiffe dabei, um bei einem Austritt von Öl oder anderen gefährlichen Flüssigkeiten oder bei einem Notfall schnell reagieren zu können. Das Meer wird um das fahrende Wrack weiträumig gesperrt, ebenso der Luftraum.

In Genua soll die "Costa Concordia" schließlich in einer weiteren aufwändigen Aktion verschrottet werden. Rund 80 Prozent des Schiffs sollen dabei recycelt werden. Etwa zwei Jahre wird das Verschrotten dauern, das knapp 1000 Arbeiter und mehr als 50 Firmen beschäftigt.

mka/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?