HOME

"Hexenhut-Prozess": Gemobbt, belästigt und unterbezahlt: Mitarbeiterin ringt Großbank BNP Paribas vor Gericht nieder

Sexistische Sprüche, unfaire Bezahlung, öffentliches Mobbing: Stacey Macken musste bei BNP Paribas einiges aushalten. Sie zog also vor Gericht - und gewann. Es ist ein Sieg über ihren Arbeitgeber, über Sexismus und Ungerechtigkeit.

Eine Filiale von BNP Paribas in London

Eine Filiale von BNP Paribas in London

Picture Alliance

Jahrelang hatte sich Stacey Macken über die schlechte Bezahlung durch ihren Arbeitgeber geärgert. Hatte Kränkungen ertragen und Mobbing erduldet. Man bügelte sie in Meetings ab und legte ihr einen Hexenhut auf den Schreibtisch. Da beschloss Macken, dass es jetzt genug sei.

Sie zog gegen ihren Arbeitgeber, die französische Großbank BNP Paribas vor Gericht – und gewann. Der Richter fand in seiner Urteilsbegründung scharfe Worte für das Unternehmen.

Ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit

Doch von vorn: Anfang 2013 wurde Macken im Londoner Büro der Bank angestellt. Ihr Jahresgehalt sollte den Gerichtsunterlagen zufolge 120.000 Pfund betragen. Kurz darauf, im Oktober, stellte BNP Paribas einen Kollegen ein, der nachgewiesenermaßen über dieselbe Qualifikation verfügte und dasselbe Aufgabengebiet hatte. Sein Verdienst: 160.000 Pfund. 

Doch nicht nur das: Besagter Kollege strich in den folgenden Monaten wiederholt hohe Bonuszahlungen für besonders gute Leistungen ein, wie den Gerichtsdokumenten zu entnehmen ist. Macken dagegen musste immer wieder dafür kämpfen, überhaupt einen Bonus zu bekommen. Insgesamt erhielt der Kollege nach Angaben der britischen Zeitung "Guardian" über fünf Jahre hinweg Boni in Höhe von 237.000 Pfund. Macken kam dem Bericht zufolge im gleichen Zeitraum auf 33.000 Pfund.

Der eklatante Unterschied wurde von Mackens Vorgesetzten unter anderem so begründet: Sie sei "unfähig, konstruktives Feedback anzunehmen" und würde die Schuld immer anderen geben. Macken stritt beides vehement ab. 

Sexistische Sprüche und machohafte Stimmung

Darüber hinaus wurde die Brokerin während ihrer Zeit bei BNP Paribas offenbar übel gemobbt. So soll sie von einem Vorgesetzten in Meetings regelmäßig mit dem Satz "Jetzt nicht, Stacey" abgewürgt worden sein. Der Satz fiel so oft, dass er irgendwann zum "Running Gag" in der Firma wurde. Mehrere Kollegen sollen ihn übernommen und Macken damit diverse Male an unpassenden Stellen diskreditiert haben. 

Michelle Obama spricht über die frauenfeindlichen Äußerungen Trumps

Generell war die Stimmung in der Londoner Niederlassung wohl oft grenzwertig und sexistisch. So soll ein Kollege wiederholt in aller Öffentlichkeit mit seinen Sex-Abenteuern geprahlt haben und Frauen am Telefon mit "Hey Sexy" und "Hey Fuckface" angesprochen haben. Eine andere Kollegin soll sich wiederholt über die machohafte Stimmung in der Firma beklagt haben.

Hexenhut auf dem Schreibtisch

Eine Situation setzte Macken dabei offenbar besonders zu: Nur wenige Monate, nachdem sie bei der Bank angefangen hatte, fand sie eines Morgens einen schwarzen Hexenhut auf ihrem Schreibtisch. Auf Nachfrage berichtete eine Mitarbeiterin, dass am Abend zuvor mehrere angetrunkene Kollegen durch die Räume gestreift seien. Sie steckten womöglich auch hinter der Platzierung des Hutes. Macken sei darüber geschockt gewesen und habe sich an ihrem Arbeitsplatz extrem unwohl gefühlt, berichtete die Kollegin vor Gericht. 

Die Brokerin zog irgendwann die Notbremse und reichte Klage ein gegen BNP Paribas. Sie forderte vier Millionen Pfund Entschädigung aufgrund von ungleicher Bezahlung, Diskriminierung und Belästigung. Drei Jahre lang habe sie vor Gericht gekämpft, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg".

Sieg für Stacey Macken vor Gericht

Der Richter an einem Londoner Arbeitsgericht gab Macken in fast allen Punkten Recht. Er attackierte außerdem mit scharfen Worten ihren Arbeitgeber. So sei etwa der Vorfall mit dem Hexenhut "in einem überwiegend männlichen Arbeitsumfeld ein von Natur aus sexistischer Akt." Das Ganze würde möglicherweise auch Rückschlüsse zulassen auf den Umgang mit Frauen bei BNP Paribas, und die "Art von Arbeitsumgebung", in der Macken sich bewegen musste.

Ob Macken mittlerweile Entschädigungszahlungen von BNP Paribas erhalten habe, sei laut "Guardian" und "Bloomberg" unklar. Die Bank verweigerte bislang einen öffentlichen Kommentar zu dem Fall. Die Frau ist dort immer noch angestellt.

Quellen: "Guardian", "Bloomberg", Gerichtsunterlagen

mik
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.